Gubaccas zweites Lebensjahr
Vom ersten bis zum zweiten Geburtstag
Mit einem Jahr sah Gubacca schon ziemlich erwachsen aus. Das war praktisch, weil man die Pubertät von außen kaum sah. Innen war allerdings noch Baustelle: Der Rückruf wurde gelegentlich zur unverbindlichen Einladung, der Futterbeutel zur kleinen Wunderwaffe und ich war regelmäßig überzeugt, jetzt fehle wirklich nur noch der Feinschliff.
In diesem zweiten Lebensjahr führte uns der Weg von Fellwechsel, erster Ausstellung und bangen Wochen bis zum HD-Ergebnis über Entenjagd, Langholz und Lottchens Einzug bis zu Dennis und den ersten Mantrailing-Stunden. Ich sammelte Sternchen und voreilige Erfolgsmeldungen. Gubacca sammelte Erfahrungen – und behielt sich Einwände vor.
Auch 133 Beiträge müssen nicht in einem Rutsch gelesen werden. Gubacca empfiehlt Etappen – und ausreichend Proviant.
Ein Jahr alt. Einfach wurde hier trotzdem nichts.
Gubacca sah inzwischen ziemlich erwachsen aus. Die Pubertät ließ sich davon nicht beeindrucken. Zwischen Fellwechsel, Futterbeutel, Lottchens Besuch, Familienausflug und unserer ersten Ausstellung wurde aus dem vermeintlich einfachen Hund immer deutlicher ein Gos mit Ecken, Kanten und sehr eigenen Vorschlägen.
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Vom Schreckmoment bis zum A1
Erst war Gubacca plötzlich weg. Dann kamen Sommerhitze, erste Runden am Rad, Schwimmversuche und die Erkenntnis, dass Ruhe auf keinem unserer Stundenpläne gestanden hatte. Über allem lag die Sorge um seine Hüfte – bis nach zwei bangen Wochen endlich dieses eine kleine Ergebnis da war: A1.
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Sommer, Entenjagd und ein bisschen Loslassen
Am Kanal wurde aus Badespaß erst eine kleine Sensation und dann sehr schnell Panik. Gubacca schwamm, jagte Enten und stellte den Rückruf erneut zur Diskussion. Während ich weiter Sternchen zählte und andere Gos-Geschichten sammelte, durfte der Zwerg-Riese langsam ein bisschen mehr selbst ausprobieren.
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Langholz, Lieblingsplätze und der Haken bei ERLEDIGT
Nach Pony-Schnitt und Charakterfragen ging es für zwölf Tage nach Langholz: Frühschicht am Meer, Regen, Sonne, eine fehlende Speicherkarte und ein Hund, der zwischendurch ein Reh war. Wieder zu Hause schien das Gröbste beinahe geschafft. Beinahe – der Haken bei ERLEDIGT hielt wie üblich nicht lange.
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Lottchen zieht ein – und Gubacca macht Platz
Aus dem Überraschungsgast wurde Familie. Gubacca rückte zusammen, wurde sanfter und blieb trotzdem zuverlässig Gubacca. Es ging um Freundschaft, Kastrationsfragen, Leinenführigkeit, Weihnachten im Krankenlager und einen Jahreswechsel, bei dem längst nicht alles lief – aber erstaunlich vieles zusammenpasste.
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Dennis, Mantrailing und der Endspurt zur Zwei
Kevin war angeblich vorbei, dafür stand nun Dennis vor der Tür. Gubacca sammelte wieder Sternchen, entdeckte seine Nase beim Mantrailing und probierte sich durch Schnee, Dogcrossing und neue Aufgaben. Der Rückruf blieb gelegentlich kreativ – und dann war dieser große kleine Hund plötzlich schon zwei.
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Der zweite Geburtstag. Erwachsen war weiterhin Auslegungssache.
Mit zwei Jahren kannte Gubacca viele Regeln, einige Abkürzungen und meine Schwachstellen sowieso. Aus dem Zwerg-Riesen war ein Hund geworden, auf den ich mich immer öfter verlassen konnte – solange er nicht gerade eine bessere Idee hatte. Das zweite Lebensjahr war geschafft. Unsere Geschichte natürlich noch lange nicht.
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