Summer in the city – oder warum Gubacca ab 24 Grad streikt

Mai 31, 2018

Wie viel Wärme verträgt ein Gos? Glaubt man den Beschreibungen über den Gos d’Atura Català, handelt es sich ja um eine Rasse, die jahrhundertelang ihre Arbeit bei den Schafherden verrichtet hat. Die Arbeit, das Klima und auch die oft kargen Lebensbedingungen sollen nicht nur die äußere Gestalt, sondern auch den Charakter geprägt haben. Dabei ertragen sie Hitze und Kälte ... Und dann wäre da Gubacca, der sich ab 24 Grad weigert, den Garten zu verlassen. Ich stelle mir dann immer Zwerg-Riese in Spanien bei einem Schäfer vor. Lang ausgestreckt liegt er auf dem kühlen Steinboden. „Pablo, heute ist mir zu heiß zum Schafe hüten. Ich bleibe hier!“
1 Jahr · irgendwo zwischen Junghund und erwachsen

Wie viel Wärme verträgt ein Gos? Glaubt man den Beschreibungen über den Gos d’Atura Català, handelt es sich ja um eine Rasse, die jahrhundertelang ihre Arbeit bei den Schafherden verrichtet hat. Die Arbeit, das Klima und auch die oft kargen Lebensbedingungen sollen nicht nur die äußere Gestalt, sondern auch den Charakter geprägt haben. Dabei ertragen sie Hitze und Kälte ... (Auszug aus einem Rasseportrait von Dr. Hans Räber)

Theorie trifft auf Gubacca

Ab 24 Grad wird die Arbeit neu verhandelt

Und dann wäre da Gubacca, der sich ab 24 Grad weigert, den Garten zu verlassen. Ich stelle mir dann immer Zwerg-Riese in Spanien bei einem Schäfer vor. Lang ausgestreckt liegt er auf dem kühlen Steinboden. „Pablo, heute ist mir zu heiß zum Schafe hüten. Ich bleibe hier!“ Ob er damit wohl durchgekommen wäre?

Aber vielleicht tue ich Zwerg-Riese ja auch Unrecht?! Ich habe dann doch mal sicherheitshalber das Klima von Katalonien gegoogelt ... vielleicht ist es dort ja deutlich kühler als in den anderen Regionen Spaniens? Aber nach der Beschreibung von Wikipedia wechseln sich dort heiße, trockene Sommer mit milden, regenreichen Wintern ab. Naja, sage ich nur ... Wahrscheinlich sind Schafe genauso empfindlich mit der Wärme und bleiben im Stall ... und Hütehunde werden mit wohlklimatisierten Räumlichkeiten verwöhnt.

Ab 24 Grad
Garten verlassen
eher nicht
Schattenplatz
Unter Bines Liegestuhl
dauerhaft reserviert
Wasser
Badeausflug
geht immer

Gut, dass ich nicht so mimosig mit der Wärme bin. Die letzten drei Tage waren daher zwar ruhiger bei uns als sonst, aber ich habe den Sommer in vollen Zügen genossen. Ich liebe es, morgens früh auf der Terrasse bequem* zu sitzen und zu frühstücken.

Wobei von „bequem“ keine Rede sein kann – Zwerg-Riese liebt es, sich dabei auf meine Füße zu legen und wie jedes gut erzogene Frauchen ziehe ich natürlich ganz weit meine Beine ein, damit er auch ja genug Platz hat ;-). Perfekte „Konditionierung“ sage ich nur – die hat Gubacca perfekt drauf.
Sommerprogramm · stark reduziert

Lesen, schlafen und möglichst wenig bewegen

Außerdem kann ich stundenlang im Garten liegen und lesen. Einfach herrlich, sage ich nur, und ich habe schon mein drittes Buch geschafft. Zum Glück ist Gubacca bei der Wärme total pflegeleicht. Meistens liegt er unter meinem Liegestuhl und hat nichts dagegen, den Tag zu verschlafen.

Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus und ich hatte keine ruhige Minute mit ihm im Garten. Jedes Blatt wurde auf seinen Geschmack getestet und er machte ständig „Unfug“. Heute ist die einzige Herausforderung mit ihm im Garten eigentlich nur noch, dass er sich nicht zu einem Zaun-Kläffer entwickelt. Davon haben wir zahlreiche schlechte Vorbilder in den Nachbarhäusern – aber noch sind wir erfolgreich und Gubacca reagiert nur selten auf das Gebell der anderen.

Eine Ausnahme gibt es

Wasserfloh kennt offenbar keine Temperaturgrenze

Was bei Gubacca bei jeder Temperatur geht, sind „Badeausflüge“. Da ist der Wasserfloh ganz in seinem Element. Zum Glück müssen wir dafür nicht weit mit dem Auto fahren und haben beide Spaß daran, durch das Wasser zu laufen. Hoffentlich bleibt der Sommer noch ein wenig!

Ich wünsche euch allen einen schönen Feiertag mit herrlichem Sommerwetter!

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