Einen Welpen großzuziehen kann ja manchmal anstrengend sein. Zwei sind schon eine kleine Herausforderung. Aber gleich drei?! Mein Gesichtsausdruck muss herrlich gewesen sein, als am Freitag nicht wie erwartet zwei kleine Aussies aus der Box krabbelten, sondern auch der kleine Bo mit dabei war.
Es gibt nur wenige Menschen, denen ich das zutraue
Aber meine Freundin Angela gehört ganz eindeutig dazu. Mit ihr verbindet mich eine sehr lange Freundschaft und ich kenne ihre Hündinnen Faye und Neela bereits seit ihrer Welpenzeit. Chiru ist damals mit ihrer Hündin Gioia aufgewachsen – und ich freue mich riesig, dass nun auch Gubacca junge Spielkameraden bekommt.
Seine 24 Kilo kann er erstaunlich gut dosieren
Bei manchen Dingen bin ich schon vorher fest davon überzeugt, dass sie gut funktionieren werden. Und ich war mir ziemlich sicher, dass Gubacca mit den Welpen beziehungsweise Junghunden vorsichtig umgehen würde.
Zwerg-Riese zeigt bei kleineren Hunden ein sehr gutes Gespür und geht mit ihnen meistens ausgesprochen behutsam um. Mich erstaunt dabei immer wieder dieser Gegensatz: Auf der einen Seite ist er selbst noch tapsig und bärchenhaft in seinen Bewegungen – auf der anderen hat er seine 24 Kilo erstaunlich gut im Griff.
Ich finde es schön, dass er in vielen Dingen selbst noch so deutlich „Junghund“ ist. Gerade dieses Plüschteddy-Aussehen und -Wesen macht für mich einen großen Teil seines Charmes aus.
Das mit den neuen Spielkameraden hatte er sich anders vorgestellt
Ein bisschen irritiert war Gubacca allerdings darüber, dass keiner der vier Aussies mit ihm Rennen wollte. Ich denke, das wird sich bei den nächsten gemeinsamen Spazierrunden schnell ändern und die Jungspunde lassen sich irgendwann doch noch von ihm zum Spielen animieren.
Gubacca: bereit zum Rennen. Aussie-Zwerge: offenbar noch nicht überzeugt. Zwerg-Riese dürfte das Thema bei nächster Gelegenheit erneut auf die Tagesordnung setzen.
Alles in allem hatten wir einen herrlichen und entspannten Spaziergang. Für die Aussie-Zwerge gab es dabei gleich einige erste Begegnungen: Pferd und Reiterin, fremde Hunde an der Leine – und natürlich die gruseligen Kühe.
Wobei die Kühe erstaunlicherweise sehr schnell deutlich weniger gruselig waren, sobald davor ein kleines Leckerli-Picknick stattfand. Angela fütterte die Bande einfach so lange mit Wurst, bis die Kühe irgendwann Nebensache waren.
Ruhe kann ziemlich ansteckend sein
Für mich selbst konnte ich wieder einmal mitnehmen, wie wichtig es gerade bei jungen Hunden ist, neuen Situationen möglichst ruhig und gelassen zu begegnen. Angela hat da wirklich die Ruhe weg und agiert ausgesprochen entspannt mit ihren Jungspunden.
Einfach toll.
Ich freue mich riesig, dass Gubacca jetzt regelmäßig junge Hunde zum Toben und Spielen treffen kann. Die Glen-Cove-Gang wird deshalb bestimmt zukünftig noch öfter hier auf dem Blog zu sehen sein.
Zum Abschluss gibt es noch ein kleines Video von Freitag. Mit der großen Bilderflut hat es diesmal leider nicht geklappt – dafür war es im Wald zu dunkel und die Bande eindeutig zu schnell unterwegs.
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