Langholz, 2. Tag – Regen, Freilauf und ein ziemlich optimistischer Bikini

September 12, 2018

Irgendwie kommt mir dieses Urlaubswetter verdächtig bekannt vor. Der erste Blick aus dem Fenster zeigte heute Morgen jedenfalls ein inzwischen fast vertrautes Bild: Regen. Greetsiel war verregnet, Hooksiel ebenfalls – warum sollte Langholz da aus der Reihe tanzen? Also wieder hinein in die Regenklamotten und los zur Morgenrunde mit Gubacca. Langsam beschleicht mich allerdings der Verdacht, dass Detlefs Schal und Mütze beim Packen möglicherweise die klügere Entscheidung waren als mein Bikini. Gubacca störte das Wetter sowieso nicht. Über den Feldweg ging es wieder Richtung Lehmberger Strand und diesmal konnte er die ganze Strecke ohne Leine laufen. Und langsam fühlt sich genau das gar nicht mehr außergewöhnlich an.
Reisetagebuch Langholz · September 2018

Irgendwie kommt mir dieses Urlaubswetter verdächtig bekannt vor. Der erste Blick heute Morgen aus dem Fenster zeigte jedenfalls ein inzwischen fast vertrautes Bild: REGEN. Greetsiel war bereits komplett verregnet, Hooksiel ebenfalls – warum sollte Langholz da aus der Reihe tanzen? Also wieder hinein in die Regenklamotten und los zur Morgenrunde mit Gubacca. Langsam beschleicht mich allerdings der böse Verdacht, dass Detlefs Schal und Mütze beim Packen möglicherweise die klügere Wahl waren als mein Bikini.

Morgenrunde · Regen zählt offenbar nicht

Und plötzlich wird Freilauf ziemlich normal

Über den Feldweg ging es wieder Richtung Lehmberger Strand und Gubacca konnte die ganze Strecke auch heute ohne Leine laufen. Seine kleinen Abstecher nach dem Motto „Ich renne mal eben eine Runde quer über den Acker“ werden inzwischen sichtlich weniger. Und überhaupt merke ich gerade, dass sich etwas verändert: Freilauf ist nicht mehr diese große Ausnahme, bei der ich innerlich jede Sekunde mitrechne. Er wird langsam zur Gewohnheit – und klappt wirklich schon richtig gut.

Auch am Strand hörte Gubacca erstaunlich zuverlässig. Lediglich die Wasserbojen besitzen weiterhin eine Anziehungskraft, gegen die meine Argumente nur bedingt konkurrenzfähig sind.

Den restlichen Vormittag haben wir dann ziemlich erfolgreich verbummelt. Detlef schlief lange, Gubacca machte es sich ebenfalls gemütlich in seiner Box und ich lud meine Handybilder herunter und schrieb den Blogbericht vom Vortag. So kann Urlaub für meinen Geschmack durchaus funktionieren.

Mittagsrunde · dieselbe Richtung, ein anderer Rückweg

Über Klein-Waabs und oben an der Steilküste zurück

Unsere Mittagsrunde führte uns wie schon am Tag zuvor über die Wiesen und Felder in Richtung Klein-Waabs. Dieses Mal liefen wir auf dem Rückweg allerdings nicht unten am Strand entlang, sondern oben über die Steilküste.

Nachmittagsplan · vom Wetter freundlich abgelehnt

Damp fällt ziemlich schnell ins Wasser

Nachmittags fuhren wir noch kurz nach Damp. Besonders lange hielt es uns dort allerdings nicht. Bei dem Regen machte der Ausflug wenig Spaß und wir beschlossen ziemlich schnell, dass unser Ferienhaus gerade die deutlich attraktivere Alternative war.

ZWISCHENSTAND · BIKINI GEGEN SCHAL

Nach zwei Urlaubstagen liegt Detlefs Winterabteilung ziemlich deutlich vorn. Mein Bikini wartet weiterhin unerschütterlich auf seinen Einsatz.

Wobei – ganz nach dem Motto „Nur die Harten kommen in den Garten“ saß Detlef auch bei gefühlten zehn Grad noch auf der Terrasse. Im Urlaub gibt es schließlich bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Wie gut, dass ich von Bikini bis Winterfleece vorsichtshalber ohnehin alles eingepackt habe.

Aber vielleicht haben wir ja Glück und morgen scheint wieder die Sonne. Mein Bikini wäre jedenfalls bereit.

  • Share:

You Might Also Like

0 comments