Langholz, 4. Tag – Endlich Sonne. Natürlich ist jetzt das Objektiv kaputt.
Hurra, da ist sie wieder – die SONNE! Und das schon morgens um sieben Uhr. Heute ging es ohne Umwege direkt zum Strand. Nach drei Tagen mit fast nur Handyfotos habe ich endlich auch einmal die Kamera ausgepackt. Ich wollte schöne Bilder von Gubacca beim Schwimmen im Meer und am Strand machen.
Leider rächt sich jetzt meine eigene Schluderei: Mein Objektiv ist seit einigen Wochen defekt und ich habe mich weder um eine Reparatur noch um Ersatz gekümmert. Echt blöd, denn vernünftige scharfe Bewegungsbilder bekomme ich damit kaum noch hin. Aber ändern lässt sich das jetzt wohl nicht mehr.
Unscharf vielleicht – aber die Lebensfreude sieht man trotzdem
Denn trotz allem glaube ich, dass ich Gubaccas Spaß und seine Lebensfreude ziemlich gut mit der Kamera einfangen konnte. Wie fast jeden Morgen hatten wir den Strand wieder ganz für uns allein – und Zwerg-Riese nutzte die Gelegenheit ausgiebig.
Nach drei Tagen Handyfotos endlich die Kamera dabei. Das Objektiv allerdings immer noch kaputt. Manchmal räumt sich eine seit Wochen ignorierte To-do-Liste ganz von allein wieder nach vorne.
Und anschließend wird erst einmal geschlafen
Nach so viel Strand-Action am frühen Morgen verschlief Gubacca anschließend wieder den gesamten Vormittag. Ich bin wirklich froh darüber, dass er von Anfang an gelernt hat, in seiner Schlafbox zur Ruhe zu kommen. Die Box ist noch von Chiru und inzwischen ein bisschen in die Jahre gekommen, aber Gubacca liebt sie und schläft dort ausgesprochen gern.
Noch eine lange Runde durch Langholz
Gegen Mittag lockte uns der herrliche Sonnenschein dann schon wieder nach draußen und wir machten einen langen Spaziergang mit Gubacca. Trotz des schönen Wetters war in Langholz wieder kaum etwas los. Nur auf den Wegen durch die Felder hatten wir etwas Pech: Dort waren heute viele Traktoren unterwegs, sodass Gubacca nicht überall frei laufen konnte.
Zwei Stunden Strand – ohne Zwerg-Riese
Nachmittags gönnte ich mir dann tatsächlich zwei Stunden den unverschämten Luxus, ganz ohne Zwerg-Riese an den Strand zu gehen. Wobei ich Gubacca an dieser Stelle wirklich einmal loben muss: Er benimmt sich hier toll. Ich bin begeistert, wie gut er hört, und auch die Begegnungen mit anderen Hunden funktionieren bisher richtig gut.
Trotzdem merke ich ihm zwischendurch an, dass die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse auch für ihn viel sind. Deshalb tun ihm diese Auszeiten im Ferienhaus gut. Und ich fand es ebenfalls schön, einfach nur im Sand zu sitzen, zu lesen und für eine Weile überhaupt nichts machen zu müssen – egal, was um mich herum passierte.
Anschließend gab es natürlich trotzdem noch einmal eine gemeinsame Runde zum Lehmberger Strand. Diesmal standen keine Rehe auf den Feldern und Gubacca konnte noch ein bisschen im Wasser planschen.
Jetzt schläft Zwerg-Riese wieder in seiner Lieblingsecke und ich warte auf „Herrchen“, das gerade Pizza für uns holt. Hoffentlich haben wir morgen genauso viel Glück mit dem Wetter!
Ich wünsche euch allen einen schönen Abend!
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