Ist er wirklich so schlimm? – Gubacca durch die Augen seiner Züchterin
Danke für die lieben Rückmeldungen zu meiner Charakterbeschreibung von Gubacca. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass offenbar nicht nur seine Eigenheiten, sondern auch die Liebe, die ich für Zwerg-Riese empfinde, darin sichtbar geworden ist. Papier ist allerdings bekanntlich geduldig und natürlich kann ich selbst viel darüber schreiben, wie toll und souverän Gubacca inzwischen geworden ist. Aber wie sehen ihn eigentlich andere Menschen? Deshalb habe ich einige unserer „Wegbegleiter“ gefragt – Menschen, die mir wichtig sind, Gubacca beim Erwachsenwerden begleiten, meine Zweifel kennen, sich mit uns über Fortschritte freuen und ein offenes Ohr haben, wenn ich bei Zwerg-Riese wieder einmal unsicher bin.
Svea: Ich freue mich immer sehr, meine Babys wiederzusehen, und ich war natürlich besonders gespannt auf Gubacca. Schließlich las ich regelmäßig seinen Blog und damit auch von seinen ganzen „Kevin-Schandtaten“.
Ist er wirklich so schlimm?
Nein! Er freute sich wie Bolle, uns wiederzusehen, war brav wie ein Lamm, was für seine gute Anpassungsfähigkeit spricht, und ein Charmebolzen hoch drei. Außerdem meinte er – ganz wie Ozzy, sein Vater –, ein Schoßhund zu sein.
Von den Mädels ließ er sich jede Zurechtweisung gefallen, war nie aufdringlich und spielte begeistert mit, wenn sie es wollten. Er beherrschte den besten Rückruf auf Pfiff, den ich je bei einem jungen Hund gesehen hatte. Er blieb ohne Leine bei uns, ohne irgendwelche „Wegrennaktionen“ zu starten. Er wusste genau, wo er hingehörte.
Auch in der Ferienwohnung blieb er anstandslos allein und machte nichts kaputt. Für mich war er ein wohlerzogener Jungspund mit viel „Will to please“, der gern alles richtig machen wollte. Man musste ihm allerdings sehr klar sagen, was richtig und was falsch war. Das nahm er leicht und dankbar an – gleichzeitig brauchte er aber genauso seinen Freiraum.
Ein leichtführiger Hund mit gutem Temperament
Für mich ist Gubacca ein leichtführiger Hund mit gutem Temperament, der gern alles mitmacht. Er ist verfressen und verspielt, was manches natürlich einfacher macht, weil man ihn dadurch gut motivieren kann.
Vor allem ist er klar im Kopf und eher ruhiger Natur. Er weiß genau, was er tut, und ist ein sehr guter Beobachter, der einen ganz schön um den Finger wickeln kann. Ich war rundum zufrieden mit „meinem“ Gubacca.
Immer mehr Ozzy – und trotzdem ganz Gubacca
Ein halbes Jahr später sah ich ihn wieder. Wieder war die Freude auf allen Seiten groß. Inzwischen ist er ein richtiges Abbild seines Vaters geworden – und das nicht nur optisch. Auch seine hüpfenden, lustigen Bewegungen, sein feinfühliger und offener Charakter und seine große Menschenfreundlichkeit erinnern mich sehr an Ozzy.
Für mich ist Gubacca einfach ein Herzenshund bei genau DEM richtigen Menschen.
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