Herr Mini-Rütter und der Radbegleithund

Januar 22, 2019

Mit fast zwei Jahren genieße ich es gerade sehr, mit Gubacca einfach Dinge machen zu können, ohne ständig zu überlegen, ob er dafür noch zu jung ist. Fast jeden Mittag flitzen wir inzwischen gemeinsam durch die Felder und Zwerg-Riese ist ein toller „Radbegleithund“ geworden. Eine wunderbare Anleitung, wie man einem Junghund das ganz einfach beibringt, würde ich an dieser Stelle nur zu gern liefern. Es gibt allerdings einen kleinen Haken: Ich habe es ihm gar nicht beigebracht. Nachdem mein erster Versuch beinahe mit einem Sturz endete, übernahm Detlef – mein kleiner Mini-Rütter – das Training.
22 Monate · endlich einfach machen

Habe ich schon erwähnt, wie schön ich Gubaccas Alter gerade finde?! Okay, stimmt, darüber gab es sogar einen eigenen Blogartikel. Trotzdem muss ich das einfach noch mal loswerden und ihr werdet es bestimmt noch öfter hören. Ich finde es herrlich, viele Dinge mit Zwerg-Riese zu machen, ohne zu überlegen: Darf er das in dem Alter schon? Wie zum Beispiel längere Strecken am Rad mitzulaufen. Fast jeden Mittag flitzen wir jetzt gemeinsam durch die Felder und Gubacca ist ein toller „Radbegleithund“ geworden.

Wortschöpfung des Tages
Radbegleithund
Frei erfunden – aber da es schließlich auch Reitbegleithunde gibt ...

Wen es jetzt in den Fingern juckt, den Begriff zu googeln ;-) – die Bezeichnung habe ich gerade frei erfunden. Aber ich finde, da es ja auch Reitbegleithunde gibt, ist das doch die perfekte Bezeichnung.

Blogger-Ehre · kleiner Haken

Eine tolle Anleitung hätte ich jetzt wirklich gerne geschrieben

Ihr kennt ja meine Leidenschaft, über alles einen Blogartikel zu schreiben. Ich muss auch zugeben, ich würde jetzt wahnsinnig gerne mit einer tollen Anleitung glänzen, wie ihr das Ganze euren Junghunden ganz leicht beibringen könnt. ABER, da müsste ich mich mit fremden Federn schmücken.

Die Sache hat nur einen kleinen Schönheitsfehler
Ich habe es ihm nicht beigebracht.

Für mich war das Thema fast schon abgehakt, bevor es überhaupt begonnen hatte. Im letzten Sommer waren wir mit dem Fahrradanhänger unterwegs und ich ließ Gubacca ein Stück neben dem Rad herlaufen. An einer Stelle musste ich ihn anleinen und durfte ganz schnell die Zugkraft kennenlernen, die hinter den damals noch 21 Kilo steckte, wenn sie seitlich ausbrechen und zu einem Hund wollen. Nur mit großer Mühe konnte ich mich auf dem Rad halten und einen Sturz vermeiden.

Detlef, mein kleiner Mini-Rütter, hat das Ganze dann mit ihm geduldig geübt. Anfangs war die größte Herausforderung, dass Gubacca nicht überdreht und in die Leine springt. Detlef hat sich davon aber nicht beirren lassen und es immer wieder mit ihm trainiert und mittlerweile läuft Zwerg-Riese, auch bei mir, toll neben dem Rad her.

Felder · Windrad · Zwischenstopp

Es fehlt eigentlich nur noch das Meer

Auch die letzten beiden Tage haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und waren mit dem Rad unterwegs. Durch die Felder kann Gubacca dann immer ohne Leine laufen und sich auspowern. Eines meiner Lieblingsziele ist der „Strandkorb“ am Windrad. Ich weiß gar nicht, wer auf die witzige Idee kam, das Teil dort hinzustellen. Es gibt sogar Kissen und eine passende rote Kuscheldecke – es fehlt nur noch das Meer. Auf der großen Wiese spielen wir dann ein bisschen, sitzen im Anschluss noch einen Augenblick im „Strandkorb“ und dann flitzen wir auch schon wieder weiter.

Felder · flitzen · Windrad · Strandkorb · kurz sitzen · weiter
Wieder zu Hause
Und dann ist einfach Feierabend

Wieder zu Hause angekommen, muss ich dann wieder arbeiten und Gubacca macht es sich gemütlich und schläft eine Runde. Das ist eine Eigenschaft von Zwerg-Riese, die ich sehr an ihm liebe. Er überdreht nicht, wenn wir nach Hause kommen, und er holt sich die Ruhe selbst, die er für sich braucht. Einfach toll – mein kleiner in sich ruhender Bär.

Schnee · Radpause · Büchertag · Versorgung sicherstellen

Unsere Spätrunde haben wir gerade im Schnee gemacht! Morgen werden wir wohl nicht mit dem Rad fahren können ... ABER dafür gibt es ja dann die Glücksgefühle der anderen Art. Ihr wisst schon: BÜCHERTAG, ich habe wieder Teamsitzung und werde vorher die Bibliothek plündern. Nicht, dass wir hier noch einschneien und ich nicht genug Lesestoff habe!

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