DIY: Warme Winterweste für den Hund selber machen

Januar 26, 2019

Braucht Gubacca mit seinem dichten Fell bei eisigen Temperaturen einen Mantel? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem bekam ich am Sonntag kurz vor unserer ersten „Dog-Crossing“-Stunde bei minus einem Grad auf einmal Bedenken. Für den Kauf eines warmen Mantels war es zu spät, aber seine Sicherheitsweste ließ sich wunderbar mit Fleece füttern.

Braucht Gubacca mit seinem dichten Fell bei eisigen Temperaturen einen Mantel? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem bekam ich am Sonntag kurz vor unserer ersten „Dog-Crossing“-Stunde bei minus einem Grad auf einmal Bedenken. Für den Kauf eines warmen Mantels war es zu spät, aber seine Sicherheitsweste ließ sich wunderbar mit Fleece füttern.

So wurde aus einem spontanen Einfall innerhalb kurzer Zeit eine warme Winterweste. Ein echtes Blitz-DIY, für das ihr weder ein Schnittmuster noch besonders große Nähkünste benötigt.

Das benötigt ihr
  • eine passende Sicherheitsweste für den Hund
  • ein ausreichend großes Stück Fleece
  • Stecknadeln
  • eine Schere
  • Nähmaschine und Garn

1. Schritt: Die Sicherheitsweste auflegen

Legt die Sicherheitsweste einfach auf ein ausreichend großes Stück Fleece und befestigt beide Stofflagen mit einigen Stecknadeln aneinander.

Sicherheitsweste für den Hund liegt auf einem Stück Fleece

2. Schritt: Das Fleece zuschneiden

Schneidet das Fleece grob in der Form der Sicherheitsweste zu. Besonders akkurat muss das noch nicht sein, da der überstehende Stoff erst nach dem Nähen endgültig abgeschnitten wird.

Fleece wird entlang der Form der Hundeweste zugeschnitten

3. Schritt: Das Fleece festnähen

Nun kann es mit dem Nähen losgehen. Ich habe auf der gelben Seite der Sicherheitsweste genäht und versucht, mit der Naht möglichst nah am Reflektorband entlangzulaufen. Das sieht optisch etwas schöner aus, ist für die Funktion der Weste aber kein Muss.

Fleece wird an der Sicherheitsweste für den Hund festgenäht
Naht entlang des Reflektorbands der Hundeweste

4. Schritt: Überstehendes Fleece abschneiden

Zum Schluss wird der überstehende Fleecestoff mit ungefähr einem Zentimeter Abstand entlang der Naht abgeschnitten.

Überstehendes Fleece wird an der Naht abgeschnitten

Fertig – die warme Sicherheitsweste ist einsatzbereit.

Gubacca trägt die mit Fleece gefütterte Sicherheitsweste

Und was sagt Gubacca dazu?

Gubacca mochte die Weste offenbar auch beim Schlafen. Oder er hatte einfach keine Lust, fotografiert zu werden – das wäre ebenfalls möglich.

Ein schöner Nebeneffekt des Fleecefutters war auf jeden Fall, dass ihn die Weste nun nicht mehr störte. Vorher hatte er sie nur sehr ungern getragen. Ich weiß nicht, ob ihn vielleicht die aufgenähten Reflektortatzen gejuckt hatten. Mit der weichen Fleeceunterseite trug er sie jedenfalls deutlich lieber.

Gubacca liegt mit seiner gefütterten Winterweste auf dem Boden

In den letzten Tagen war die Weste häufig im Einsatz und hat uns gute Dienste geleistet. Gubacca trug sie immer bei seinem Einsatz als „Radbegleithund“, damit er im Straßenverkehr besser auffiel. Aber auch bei unserem Waldspaziergang im Schnee hatte er sie an, weil es an diesem Tag ausgesprochen nasskalt war.

Inzwischen hatte sich bei uns der letzte Rest Schnee verabschiedet und das Thermometer zeigte schon wieder sechs Grad an. Bei dem angekündigten Dauerregen würde es wohl ein eher ruhiges Wochenende werden.

Bine und Gubacca mit seiner Sicherheitsweste im Schnee

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Noch mehr DIY-Ideen für Hunde

Hundebademantel, Hundekissen, Schnüffelspiele und weitere selbst gemachte Hundesachen findet ihr auf unserer Übersichtsseite DIY für Hunde – Gubacca macht’s selbst.

  • Share:

You Might Also Like

0 comments