An diesem Wochenende feiert der VDH (Verein für das Deutsche Hundewesen) die besondere Rolle des Hundes. Das Medienhaus Bauer startete hierzu Anfang der Woche einen Aufruf an alle Leserinnen und Leser, ein Foto ihres Hundes mit einer kleinen Geschichte dazu einzusenden, an der ich mich natürlich gerne beteiligte.
Jaaaaa – wir waren wieder dabei!
Mit großer Spannung wartete ich dann auf die Wochenendausgabe und die Sonderseite „Auf den Hund gekommen – aber wie!“ in der Marler Zeitung. Würde unser Foto mit dabei sein?! Jaaaaa – wir waren auch mit dabei! Es ist schon ein tolles Gefühl, den eigenen Hund in der Tageszeitung abgedruckt zu sehen.
„Mein Fitnesstrainer, mein Sonnenschein“
Der „Gos“ zählt zu den in der Erziehung nicht ganz leichten Hütehundrassen. Er ist es nämlich gewohnt, selbstständig zu arbeiten und dabei eben auch seine Entscheidungen alleine zu treffen. Diese Eigenschaft kombiniert mit ganz viel Energie und Kraft – die Rasse ist ganz schnell von 0 auf 100 – kann einen in der Welpenzeit auch schon mal an die eigenen Grenzen bringen.
Ganz schnell hat Gubacca mir beigebracht, dass man nur mit ganz viel Ruhe und Gelassenheit etwas bei ihm erreichen kann.
Gubacca ist der beste Persönlichkeitstrainer, den man sich nur wünschen kann. Er ist wie ein Spiegel, der mir meine Stärken, aber auch Schwächen aufzeigt.
In unserem ersten gemeinsamen Jahr hat nicht nur er sehr viel gelernt, sondern auch ich.
Wir sind zu einem tollen Team zusammengewachsen und es macht immer wieder riesigen Spaß, gemeinsam mit ihm die Welt zu erkunden.
Käme man ohne Hund auf die Idee, durch den Bachlauf im Volkspark zu hüpfen? Gubacca zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, den Augenblick zu genießen, und dass es oft die kleinen, einfachen Dinge sind, die einem Freude bereiten.
Er ist mein Sonnenschein, mein Begleiter, mein Tröster, mein Fitnesstrainer, ein Familienmitglied ... eben mein „bester Freund“.
Ein herzliches Dankeschön an das Medienhaus Bauer – Marler Zeitung für die tolle Aktion!
Beim Wiederlesen musste ich tatsächlich schmunzeln. Ruhe und Gelassenheit, ein Hund als Spiegel, voneinander lernen statt nur den Hund zu erziehen – erstaunlich viel von dem, was unser Zusammenleben später geprägt hat, steckt hier schon drin.
In der Praxis war ich damit natürlich nicht immer ganz so souverän, wie sich das in einer Zeitung liest. Theorie konnte ich offenbar früh. Für die Umsetzung brauchte es an manchen Stellen noch ein bisschen mehr Gubacca.
Zwischen Mensch und Hund →
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