Das kleine Seepferdchen – oder warum Bine in Klamotten in den Kanal stieg
Eigentlich ist Gubacca ja durch und durch ein echter Bentjesgos und hat viele tolle Eigenschaften und Charakterzüge von Otti und Ozzy mitbekommen. Gut, auf das Wildschwein-Gen hätte ich zur Not auch verzichten können, gab es aber als Gratisbeilage mit dazu und dann will ich mich auch nicht beschweren.
Was ihm allerdings komplett fehlt, ist die Leidenschaft fürs Schwimmen. So verrückt er nach Wasser ist – mehr als „Bäuchlein kühlen“ ist seiner Meinung nach nicht erforderlich. Sehr zu meinem Leidwesen, muss ich gestehen. Ich fände es einfach toll, wenn er beim nächsten Badeurlaub gemeinsam mit mir seine Bahnen durchs Wasser ziehen würde.
Also wird Gubacca jetzt Schwimmer
Bei manchen Dingen, die mir nicht soooo besonders wichtig sind, fehlt mir ja manchmal ein wenig das Durchhaltevermögen. Aber wehe, ich möchte etwas unbedingt erreichen. Dann mutiere ich zur „Schmeißfliege“ und versuche mit allen Mitteln, zum Ziel zu kommen. Notfalls auch mit vollem Einsatz meinerseits – selbst wenn das bedeutet, in Klamotten den Vorreiter zu machen und in den Kanal zu gehen.
Gubacca bleibt zunächst beim Bäuchlein kühlen
Leider war mein voller „Körpereinsatz“ nicht besonders erfolgreich, wie ihr im Video sehen könnt. Mein Mann hatte beim Filmen aber sichtlichen Spaß. Ich glaube, das lag hauptsächlich daran, dass er bei meinen gelenkigen und eleganten Bewegungen im Wasser fest damit rechnete, dass ich gleich komplett baden gehen würde.
Den Gefallen tat ich ihm zum Glück nicht. Wobei ... vielleicht eigentlich schade. Meine YouTube-Klicks wären dadurch bestimmt deutlich höher gewesen. Trotzdem wurde ich ziemlich nass und kam mir in Radhose und T-Shirt im Kanal irgendwann auch ein wenig blöd vor.
Zum Glück trockneten meine nassen Klamotten bei sommerlichen 30 Grad auf dem Heimweg schnell wieder und Gubacca hatte riesigen Spaß, gut abgekühlt so richtig Gas zu geben. Mittlerweile läuft er toll neben den Rädern her und liebt es, den Kanal entlangzuflitzen. Der einzige Nachteil ist, dass er bei so viel Adrenalin gerne vergisst zu hören ... aber wir arbeiten dran ;-).
Am nächsten Tag wird professionell nachgebessert
Am nächsten Tag war ich für meinen Schwimmunterricht besser vorbereitet und hatte an entsprechende Badebekleidung gedacht. Gubacca fand meinen Einsatz als Motivationstrainerin aber weiterhin sichtlich doof und hatte offensichtlich keine große Lust, elegante Bahnen durchs Wasser zu ziehen.
ABER: Er ist zumindest geschwommen. Nicht untergegangen. Und es sah schon gar nicht so schlecht aus!
Auch wenn das garantiert nicht mein letzter Einsatz als Motivationstrainerin „Schwimmen“ war, finde ich, das kleine Seepferdchen hat Gubacca sich schon verdient, oder?
Zwerg-Riese nimmt wieder das Taxi
Nach Hause ging es dann wieder mit dem beliebten Gubacca-Taxi. Wobei ich zugeben muss: Wenn wir zu zweit mit Zwerg-Riese unterwegs sind, hat Detlef überwiegend das Rad mit dem Hänger. Der ausgewachsene Gubacca mit seinen rund 24 Kilogramm plus Anhänger ist doch schon ein ordentliches Gewicht, das man ziehen muss.
Gubacca ist dafür ein toller Passagier. Egal, wie sehr es holpert und schaukelt – er liegt entspannt in seinem Hänger und gibt keinen Mucks von sich. Einfach toll!
Zuhause angekommen, war Gubacca dann allerdings sofort verschwunden und verschlief den restlichen Nachmittag. Schwimmen macht müde ... und hungrig. Abends gab es dann die doppelte Portion in den Napf :-).
Gubacca liebt Wasser bis heute. Nur Schwimmen gehört weiterhin nicht zu den Dingen, die er unbedingt braucht. Inzwischen würde ich vermutlich einfach sagen: Dann eben nicht. 2018-Bine sah darin dagegen noch ein durchaus lösbares Ausbildungsziel. Schließlich konnte Oma Benni schwimmen.
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