Platsch! Gubacca geht unfreiwillig baden

Mai 13, 2017

Heute am Tag 6 merkt man, dass unser „Zwerg-Riese“ richtig aufblüht. Aus dem sanften und ruhigen Schmusebär wird ein agiler und lebhafter kleiner Gos. Am Donnerstag hatte Gubacca ja großen Spaß am Kanal und so beschlossen wir, auch heute wieder mit ihm dorthin zu fahren. Schon ganz der begeisterte MINI-Fahrer macht Gubacca es sich sofort im Fußraum bequem. Ruckelnde Strecken liebt er seltsamerweise besonders. Wahrscheinlich ist es ein ähnlicher Effekt wie ein schaukelnder Kinderwagen und er ist fast schon enttäuscht, wenn wir am Ziel angekommen sind.
Gubaccas Welpenzeit

Heute am Tag 6 merkt man, dass unser „Zwerg-Riese“ richtig aufblüht. Aus dem sanften und ruhigen Schmusebär wird ein agiler und lebhafter kleiner Gos. Am Donnerstag hatte Gubacca ja großen Spaß am Kanal und so beschlossen wir, auch heute wieder mit ihm dorthin zu fahren.

Schon ganz der begeisterte MINI-Fahrer macht Gubacca es sich sofort im Fußraum bequem. Ruckelnde Strecken liebt er seltsamerweise besonders. Wahrscheinlich ist es ein ähnlicher Effekt wie ein schaukelnder Kinderwagen und er ist fast schon enttäuscht, wenn wir am Ziel angekommen sind. Am Kanalufer war unser cooles Söckchen dann auch wieder ganz in seinem Element. Munter plantschte er wieder am Rand des Wassers.

Wie schnell aus Spaß aber eine ernsthafte Situation werden kann, mussten wir dann auch wenige Augenblicke später erleben. Gubacca rutschte auf dem glitschigen Boden aus und verlor den Boden unter den Pfoten. Ehe ich überhaupt realisierte, was da passierte, drohte er unterzugehen. Zum Glück haben Hunde tatsächlich die natürliche Gabe zu schwimmen – nur leider nicht immer in die richtige Richtung. Biene hatte dann ihren großen „Baywatch-Auftritt“ – träumt doch fast jede Frau von, oder ;-) – und rettete ihn aus den „Fluten“ ...

Gubacca fand das Ganze nur halb so schlimm und wäre am liebsten wieder direkt ins Wasser gegangen. Mir reichte es aber erst einmal mit „Aufregung“ an diesem Samstag und wir fuhren mit einem nicht nur sehr nassen, sondern auch sehr müden Gubacca nach Hause.

Ansonsten zeigt unser Boxentraining der letzten Tage erste Erfolge – endlich wieder eine Nacht im eigenen Bett! Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich seit Gubaccas Einzug mit ihm im Wohnzimmer geschlafen habe. Stichwort: noch nicht stubenrein – und Gubacca meldet sich vor der Terrassentür, wenn er raus muss.

Am Sonntag, in seiner ersten Nacht bei uns, fand er es ja überhaupt nicht witzig, in der Box „eingesperrt“ zu werden. Seit Montag füttere ich ihn daher überwiegend in der Box und ich denke, hinter das Thema „Boxentraining“ können wir bald einen Haken setzen. Mittlerweile setzt er sich schon artig vor die geschlossene Box und wartet geduldig, dass er endlich rein darf.

In die Box zu gehen ist für ihn zu etwas Tollem geworden und ich kann nur jedem raten, diese Methode einfach einmal auszuprobieren. Leckerchen oder Futter rein, Tür zu und der Zwerg darf nicht an das ersehnte Futter. Da reagieren kleine Welpen genauso wie wir Menschen – wer möchte nicht gerne das Unerreichbare haben?!

Unsere erste Nacht wieder im Schlafzimmer verlief auf jeden Fall schon mal sehr ruhig und entspannt und Gubacca störte es nicht, dort schlafen zu müssen. Wieder ein Schritt weiter :-)!

Im Buch weitererzählt

Aus diesem kurzen Tagebuchmoment am Kanal ist später ein ganzes Buchkapitel geworden. In „Unkompliziert war der Plan. Mein Hund hat Einwände.“ erzähle ich den Ausflug noch einmal als ganze Szene – mit glitschigen Steinen, sehr viel Wasser und Gubaccas ganz eigener Vorstellung davon, wann ein Abenteuer eigentlich beendet ist.

Kapitel 10: Platsch! – Über die Logik von Welpen und glitschigen Steinen →

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