Ja, wie ihr sehen könnt – die Biene und der Gubacca schlafen noch immer im Wohnzimmer. Gubacca hat sich schon an das frühe Aufstehen um 6.30 Uhr gewöhnt und ich werde, kaum dass ich die Augen öffne, von ihm begeistert begrüßt.
Einmal ab in den Garten zum Pippi machen und dann ist der Energielevel aber auch schon wieder fast leer. Während ich frühstücke, liegt Gubacca schlafend in Korb Nr. 2. Momentan benötige ich noch sehr viele Hundekörbe, weil unser „Zwerg-Riese“ ja keine Treppen laufen darf und so in jeder Etage auch ein Schlafplatz für ihn steht.
Während die einen dann das Geld für die vielen Hundekörbe verdienen müssen, machen es sich die anderen – in diesem Fall Gubacca – auf Schlafplatz Nr. 3 gemütlich. Noch wird die Schlaf- beziehungsweise Autobox ignoriert, aber läuft ... Wir machen Fortschritte und ich bin sicher, bald schläft er nachts auch dort. Und vor allem auch ich wieder in meinem bequemen Bett.
Nachdem das Autofahren gestern so gut funktioniert hatte, stand heute „XXXX-Tierwelt“ auf dem Programm. Gubacca trägt noch immer das geliehene Geschirr von Svea und die Futtervorräte schrumpfen auch immer mehr.
Beim Autofahren war Gubacca, wie auch schon gestern, vollkommen entspannt und relaxt. Wir waren ja zu zweit mit ihm unterwegs und so konnte ich ihn als Beifahrerin einfach in meinem Fußraum liegen lassen.
Die Suche nach einem geeigneten Geschirr für Gubacca erinnerte mich sehr an meine eigene Kinderzeit. Ich passte nie in Hosen, die für mein Alter geeignet waren, weil ich einfach zu groß war. Unserem „Zwerg-Riesen“ erging es nun genauso. Ohne Geschirr, aber mit einem neuen Sack Hundefutter ging es für Gubacca anschließend auf die Waage.
Bei seinem Tierarztbesuch in der vorigen Woche wog Gubacca bereits 6,3 Kilogramm. Heute, etwas mehr als eine Woche später, sprengte er schon die Sieben-Kilogramm-Grenze, wie ihr auf der Waage sehen könnt. Leider trotzdem keine größere Futterration als 180 Gramm – armer Gubacca, er frisst so gerne!
Noch immer schmunzeln muss ich über die nette Verkäuferin, die mir einen Futtersack für Welpen, die sehr groß werden – ab 25 Kilogramm –, verkaufen wollte. „Ihr Hund braucht das! Man sieht ja jetzt schon, dass es ein sehr großer Rüde wird. Er ist ja riesig für einen Briardwelpen von neun Wochen ...“
Für alle, die sich mit Hunderassen nicht so gut auskennen: Der Briard ist eine deutlich größere Rasse als der Gos und ich bin jetzt schon gespannt, welchen Rassestandard unser „Zwerg-Riese“ sprengen wird. Ihr werdet es ja hier auf dem Blog verfolgen können!
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