Mitten im Chaos schläft es sich am besten

Juni 16, 2017

Es ist ja immer schwer, bei einem 14 Wochen alten Welpen seinen Charakter zu beschreiben. Sicherlich wird auch Gubacca seine Persönlichkeit erst in den kommenden Monaten richtig entwickeln. Noch sind es die kleinen Eigenheiten, über die man schmunzelt: seine Liebe für Wassernäpfe – oder für weiße Wände. Weiße Wände, an denen man sich herrlich beim Schlafen mit den Pfoten abstützen kann. Eine besonders nette Eigenart, wenn Hund gerade vorher im Regen spazieren war und im Flur bleiben sollte. Die Variante, die Wand als Rückenstütze zu nutzen, wenn Hunde auf dem Rücken schlafen wollen, kannte ich schon. Auch Chiru hat das oft gemacht und auch bei Gubacca sah ich das immer öfter.
Gubaccas Welpenzeit

Es ist ja immer schwer, bei einem 14 Wochen alten Welpen seinen Charakter zu beschreiben. Sicherlich wird auch Gubacca seine Persönlichkeit erst in den kommenden Monaten richtig entwickeln. Noch sind es die kleinen Eigenheiten, über die man schmunzelt: seine Liebe für Wassernäpfe – oder für weiße Wände. Weiße Wände, an denen man sich herrlich beim Schlafen mit den Pfoten abstützen kann. Eine besonders nette Eigenart, wenn Hund gerade vorher im Regen spazieren war und im Flur bleiben sollte ...

Die Variante, die Wand als Rückenstütze zu nutzen, wenn Hunde auf dem Rücken schlafen wollen, kannte ich schon. Auch Chiru hat das oft gemacht und auch bei Gubacca sah ich das immer öfter.

An die graue Linie entlang der Tapete habe ich mich auch fast schon gewöhnt, aber dieses Bodenturnprogramm finde ich jetzt doch mehr als übertrieben. Wahrscheinlich habe ich demnächst standardmäßig wie das Hundefutter auch einen Eimer mit weißer Farbe im Keller stehen.

Mittendrin ist immer mit dabei

Wenn Gubacca nicht gerade die Wand zum Bodenturnen nutzt, liegt er am liebsten mitten im Raum. „Mittendrin ist immer mit dabei“ scheint sein Motto dabei zu sein und er lässt sich von nichts und niemandem beim Schlafen stören.

Ich denke, da haben wir es mit einer wirklichen Charaktereigenschaft von ihm zu tun, die sein Wesen in der kommenden Zeit prägen wird. So wild und ungestüm er sehr oft ist, in den meisten Situationen ist er gelassen und entspannt. Am Mittwoch hat Zwerg-Riese das wieder bewiesen, als wir neue Wohnzimmerfenster bekamen. Es lärmte und schepperte, fremde Handwerker waren bei uns im Haus, niemand hatte so richtig Zeit für Gubacca und er?! Zwerg-Riese schlief im Chaos ...

Mit fremden Situationen geht Gubacca fast immer sehr entspannt um. Donnerstag durfte er mich zum ersten Mal mit zu meinen Eltern begleiten. Bisher hatten sie uns immer mit Lottchen bei uns besucht und ich war gespannt, wie er sich in einer vollkommen fremden Umgebung verhalten würde.

Zu Besuch bei Lottchen – und sofort zu Hause

Zwerg-Riese begrüßte Lottchen begeistert, flitzte ein paar Minuten mit ihr um den Wohnzimmertisch und war dann beim Kaffeetrinken plötzlich verschwunden. Wir mussten alle lachen, als wir ihn dann in Lottchens Hundekorb entdeckten.

Direkt neben dem Hundekorb steht auch bei meinen Eltern eine Kiste mit Lottas Spielsachen und die hatte Gubacca natürlich sofort entdeckt. Der Nachmittag war für ihn schon einmal klasse. In Lottas Kiste fand Zwerg-Riese sofort noch zwei „vergessene“ Kaustangen und auch das Wohnzimmer verwandelte sich schnell in ein „Hundespielzeug-Paradies“.

Aber bevor jetzt der Eindruck entsteht, Bine hätte ihr Jahresprogramm „der besterzogene Hund“ schon vorzeitig erreicht: Ich kann euch beruhigen! Hinter dieser kleinen, niedlichen Stirn verbirgt sich auch manchmal ein kleines, beißwütiges Monster.

Fotoupdate vom 12.6.17

Über die Folgen und die bereits entstandenen Schäden berichte ich im nächsten Blogbeitrag. Zwar sind die Besuche von Kevin seltener und kürzer geworden, aber die Klapperschlange schlägt doch sehr regelmäßig zu ;-). Bis dahin wünsche ich euch eine gute Nacht!

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