Donnerstag haben Gubacca und ich uns zum ersten Mal mit Claudia und Raja in Haltern am See getroffen. Mit Claudia verbindet mich seit vielen Jahren eine sehr enge und schöne Freundschaft und auch Chiru und Raja haben sich immer sehr gut verstanden. Raja ist eine sehr sichere, liebenswerte und souveräne Hündin, sodass ich der ersten Begegnung von ihr und Gubacca ganz entspannt entgegensah. Beide verstanden sich auch auf Anhieb sehr gut. Raja klärte gleich zu Beginn die Regeln und unser „Zwerg-Riese“ nahm das Rüpelverbot gelassen hin. Sieben Kilo Leichtgewicht schafft das in einer Minute – über die Kommunikation unter Hunden staune ich immer wieder. Nach einem kurzen Spaziergang stand dann auch der erste Biergartenbesuch mit Gubacca auf dem Plan.
Kuchen oder lieber nur ein Getränk, falls unser „Zwerg-Riese“ sich daneben benimmt?! Nein, die Frage stellte sich eigentlich überhaupt nicht. Abgesehen davon, dass jeder, der mich nur ein wenig kennt, weiß, dass ich süchtig nach Kuchen bin: Ich war mir sicher, dass Gubacca die meiste Zeit ruhig bei mir liegen bleiben würde. Und so lag unser „Zwerg-Riese“ auch entspannt unter dem Tisch und beobachtete neugierig die anderen Hunde im Biergarten.
Zum Abschluss machten wir dann noch einen Minispaziergang mit den beiden und dann ging es mit dem Mini-Taxi auch schon wieder nach Hause. Auch vom Mini-Taxi gibt es Neues: Gubacca fährt nicht mehr im Fußraum mit, sondern liegt hinten im Kofferraum. Ich habe das Hundegitter wieder eingebaut und ich kann ihn so sicherer transportieren. Gubacca hat den „Umzug“ gelassen hingenommen und liegt meistens lang ausgestreckt und schläft. Ich hoffe nur, der Kofferraum wird nicht demnächst zu klein für ihn ... Momentan kann man unserem „Zwerg-Riesen“ echt beim Wachsen zusehen.
Zuhause durfte Gubacca dann noch sein erstes eigenes „Geschenktütchen“ von Claudia auspacken und anschließend waren erst einmal Ruhe und Schlafen bei unserem „Zwerg-Riesen“ angesagt.
Pünktlich nach dem Füttern kam dann auch wieder gegen 20.30 Uhr „Kevin“ bei uns vorbei. Wir durften am Vorabend schon seinen Besuch ausgiebig genießen und ich war über den erneuten Gast überhaupt nicht begeistert. „Warum immer am Donnerstag, wo meine Lieblingssendung um 20.15 Uhr im Fernsehen läuft?“, fragte ich mich nur. „Kevin“ gab auch an diesem Abend wieder alles, um meine Nerven blank zu legen. Liebe Blogleser – wenn ihr einen Trick kennt, mit dem die dollen fünf Minuten, oder auch Welpenwahnsinn genannt, erträglicher werden: Hier ist ein dankbarer Abnehmer. Ich weiß überhaupt nicht, wo diese doofe Bezeichnung „dolle fünf Minuten“ herkommt – bei uns ist es immer mindestens eine Stunde ...
Momentan habe ich echt noch kein Mittel dagegen gefunden – aber ihr wisst ja: In der Ruhe liegt die Kraft ... Vielleicht muss ich die Sache auch einfach nur aussitzen. Aussitzen musste auf jeden Fall Gubacca seinen „Welpenwahnsinn“ und landete zum Schluss in seiner Box. Aber zum Glück verlässt uns Kevin dann ja auch wieder recht schnell und nachts hatte ich wieder den lieben Gubacca neben meinem Bett schlafen.
Heute war dann erst einmal wieder das Entspannungsprogramm angesagt – viel Ruhe und Schlaf für unseren „Zwerg-Riesen“ und viel Büroarbeit für Bine, um die Rückstände der letzten Tage aufzuarbeiten. Abends habe ich dann meinen Trumpf gegen Kevin ausgespielt: Eine Toberunde für Gubacca mit Lennox in unserem kleinen Wäldchen. Danach gemütliches Pizzaessen auf der Terrasse mit Detlef, romantisch bei Kerzenschein und einem schlafenden Gubacca. So weit der Plan ... bis Lennox das stinkende Morastloch im Wald entdeckte und dort unbedingt mit Gubacca Schlamm-Catchen betreiben musste.
Ich sage nur: Beide stanken zum Himmel, waren von oben bis unten voller Morast und Gubacca musste gebadet werden. Bis Hund und Bad wieder sauber waren und wir die Pizza bestellen konnten, kam das angekündigte Gewitter und wir wurden auf der Terrasse nass ... So viel zum Thema „Romantik“. Und Kevin kam auch noch nur für eine Stippvisite ... Also ihr Lieben: Bitte eine Runde Mitleid für die arme Sali ...
Momentan schläft aber schon wieder Gubacca neben meinem Schreibtisch und Kevin hat sich schnell verabschiedet. In einer Stunde machen wir dann die letzte kurze Runde zur Straßenecke und dann geht’s ab ins Bett. Auch wenn die Nächte wieder länger werden – langsam merke ich den fehlenden Schlaf. Ich freue mich riesig darauf, wenn Gubacca endlich stubenrein ist. Eine gute Nacht wünschen wir euch!
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