Der Hund an der Leine als Flirtfaktor Nr. 1?! Bei uns auf dem „Dorfe“, wo jeder jeden kennt, trifft das nicht gerade zu. Aber ich werde bei unseren Spaziergängen auf jeden Fall sehr häufig auf Gubacca angesprochen. Fast niemand kann an unserem „Zwerg-Riesen“ vorbeigehen, ohne ihn kurz gestreichelt oder bewundert zu haben, und Gubacca genießt das sichtlich. Innerlich muss ich immer grinsen, weil mir dann fast immer die gleichen Fragen – oft sogar in derselben Reihenfolge – gestellt werden.
„Oh, der ist aber süß! Wie heißt er?“
„Gubacca.“ „Wie war das, Gu ...?!“, kommt dann auch fast immer als Antwort. Da hilft auch mehrmaliges Buchstabieren nichts. Wenn ich aber sage: „Wie Chewbacca aus Star Wars, nur mit G“, dann weiß fast jeder, was gemeint ist. Echte Star-Wars-Fans wissen natürlich mit dem Namen sofort etwas anzufangen und die Antwort ist immer gleich: „Wie genial – das passt!“
Ausgesprochen wird Gubacca genauso wie Chewbacca. Aber warum dann nicht gleich „Chewbacca“? Unser „Zwerg-Riese“ ist im G-Wurf von Svea geboren. Für die Ahnentafel musste ich daher einen Namen aussuchen, der auch mit einem G anfängt. Mir kam dann die Idee, unseren Wunschnamen einfach anders zu schreiben.
„Willst du wirklich immer einen so langen Namen rufen?“, wurde ich oft gefragt. „Ja, warum nicht?“, dachte ich. Notfalls könnte ich auch „Bacca“ rufen. „Chuby“ gefällt mir persönlich nicht so besonders. Es ist aber bei der langen Version geblieben und wir rufen ihn „Gubacca“. Mal mit hartem K und langem A am Ende, wenn unser „Zwerg-Riese“ mal wieder Unfug macht. Immer häufiger jedoch – zum Entsetzen von Detlef – mit einem liebevollen „Chubakkiiiiii“.
Was für eine Rasse ist Gubacca?
Bei der Rasse geht es den meisten dann fast immer wie mit dem Namen: „Ein Gos, was bitte?“ Anfangs antwortete ich noch: „Ein Gos d’Atura Català.“ Mittlerweile formuliere ich es dann um und sage „ein spanischer Hütehund“. Begrifflich ist das aber eigentlich falsch und Gubacca ist ein „katalanischer Schäferhund“. In seinem Impfausweis steht „Perro de Pastor Catalan“ als Rasse vermerkt.
Automatisch verbinden jedoch viele mit der Bezeichnung „Schäferhund“ den Deutschen Schäferhund und sind vollkommen irritiert, dass Gubacca dem so überhaupt nicht ähnelt.
Wie teuer war Gubacca?
Das ist, wie ich zugeben muss, eine Frage, die mich immer wieder verwundert. Warum ist es für viele Menschen so interessant zu wissen, was ich für Gubacca bezahlt habe? Für alle, die es gerne wissen möchten: Gubacca war teurer als ein Tibet Terrier, aber für Lotta mussten meine Eltern mehr bezahlen ...
Ist Gubacca schon „stubenrein“?
Der Klassiker in jedem Welpenkurs und fast immer die erste Frage unter frisch gebackenen „Hundeeltern“. Natürlich wird diese Frage dann von fast allen mit einem „Ja“ beantwortet. „Ab dem ersten Tag und Karlchen meldet sich auch schon selber.“ Meine Antwort dazu lautet: „Naja.“
Wir hatten schon einmal vier „pfützenfreie Tage“, auf die dann prompt drei Tage mit Wischer folgten. Momentan versuchen wir, die vier Tage zu toppen, und haben es heute den zweiten Tag geschafft, immer rechtzeitig rauszukommen. Bei dem Regenwetter eine Glanzleistung von mir, wie ich finde :-).
Die typischen Ratschläge „nach jedem Trinken oder Spielen und wenn der Welpe aufwacht“ funktionieren bei Gubacca nicht, oder ich müsste im 20-Minuten-Takt mit ihm rausgehen. Aber grundsätzlich – läuft ... würde ich sagen. Ich habe gute Sensoren dafür entwickelt zu bemerken, wenn Gubacca sich hinhocken möchte. Außerdem: Der Zwerg ist ein Welpe von 13 Wochen ... da gibt es Schlimmeres als eine Pfütze.
Mit den großen Pfoten wird es aber bestimmt mal ein Riese?!
Isabella von dem Blog „Überraschungspaket Hund“ brachte es schön auf den Punkt: „Ob Gubacca ein großer Welpe für seine 13 Wochen ist, liegt im Auge des Betrachters.“
Für mich ist Gubacca ein Riese – ich hatte aber bisher auch immer kleinere Hunde. Chiru war im selben Alter nur halb so schwer und wog ausgewachsen 11 bis 12 Kilogramm. Von Lottchen brauchen wir hier erst gar nicht zu reden. Unser „Zwerg-Riese“ wog mit sechs Wochen mehr als unser kleiner Feger.
Wie groß Gubacca später tatsächlich einmal sein wird, lässt sich schwer sagen. Anfangs war er deutlich größer und schwerer als andere Gos-Welpen. Mittlerweile ist der Unterschied nicht mehr so gravierend. Ich tippe auf 55 cm und 23 Kilogramm. Der Gos ist ein sehr schlanker Hund und wirkt daher auf mich nicht so riesig wie ein Labrador oder Golden Retriever, auch wenn diese vielleicht die gleiche Höhe haben.
Grundsätzlich ist es mir aber auch vollkommen egal, wie groß unser „Zwerg-Riese“ später einmal wird. Ich habe mich ja bewusst für eine größere Rasse entschieden und ob Gubacca nun 52 oder 58 cm wird ... ich liebe ihn so, wie er ist :-).
Das waren unsere Top 5 der beliebtesten Fragen, aber vielleicht habt ihr noch Fragen, die wir mit unserer Hitliste noch nicht beantwortet haben?!
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