DIY Schnüffeldecke für Hunde – Beschäftigung und Hundekissen in einem
Mit der Schnüffeldecke als Geburtstagsgeschenk habe ich bei Gubacca einen echten Volltreffer gelandet. Der Spaßfaktor ist riesig und mir gefällt die Decke sogar noch besser als das bekannte Schnüffelkissen, weil ihn die Suche in den vielen unterschiedlichen Verstecken deutlich länger beschäftigt. Außerdem hat unsere Variante einen praktischen Nebeneffekt: Unterwegs, zum Beispiel im Restaurant, lässt sie sich auch als Hundekissen nutzen.
Das benötigt ihr für die Schnüffeldecke
Das meiste Material liegt vermutlich ohnehin schon irgendwo im Schrank. Ihr benötigt zwei Handtücher und verschiedene Putzlappen oder Stoffreste. Eine Nähmaschine ist praktisch, notfalls lässt sich die Decke aber auch mit der Hand nähen.
Der Rest hängt davon ab, was ihr noch zum Verwerten findet. Bei mir waren es Gurtband und Faltenband vom Hundebademantel, ein alter Bezug von meinem Wischmopp und ein kleines Häkelkörbchen.
- 2 Handtücher
- Putzlappen oder andere Stoffreste
- Gurtband, Faltenband oder Stoffschlaufen
- weitere geeignete Stoffteile und kleine Taschen
- optional ein alter Wischmoppbezug oder ein Häkelkörbchen
- optional ein Stück Füllvlies
- Nähgarn
- Stecknadeln oder Nähklammern
- Schere
- Nähmaschine oder Nähnadel
Die Verstecke für die Schnüffeldecke planen
Die Schnüffeldecke besteht aus verschiedenen Verstecken für Trockenfutter oder kleine Hundeleckerchen. Welche Stationen auf eure Decke kommen, könnt ihr selbst entscheiden und dabei eurer Fantasie freien Lauf lassen.
Mehrere übereinandergelegte Stoffkreise werden beispielsweise mit einer geraden Naht auf das Handtuch genäht. Zwischen den einzelnen Lagen entstehen kleine Futterverstecke. Aus Stoffdreiecken lassen sich außerdem einfache Taschen nähen.
Aus dem alten Wischmoppbezug wurde bei mir eine kleine Leckerliwiese. Auch im Häkelkörbchen lassen sich wunderbar ein paar Überraschungen verstecken.
In einer Stoffschlaufe können zusätzlich kleine Papierrollen befestigt werden, die ebenfalls mit Futter gefüllt werden. Wahrscheinlich fallen euch beim Zusammensuchen der Materialien noch viele weitere Möglichkeiten ein.
Alle Stationen auf dem Handtuch anordnen
Bevor ihr mit dem Aufnähen beginnt, solltet ihr sämtliche Teile einmal lose auf dem Handtuch verteilen. So seht ihr, ob genug Platz vorhanden ist und wie die verschiedenen Stationen am besten angeordnet werden können.
Die Schnüffelstationen festnähen
Ich benutze beim Nähen gerne kleine Nähklammern, aber normale Stecknadeln reichen ebenfalls aus. Fest anliegende Teile habe ich mit einem Kreuz festgenäht. Dadurch stehen die Ränder nicht hoch und Taschen liegen sicher auf dem Stoff.
Bei Kreisen und Quadraten habe ich mit einem geraden Steppstich durch die Stoffmitte genäht. So entstehen einzelne Fächer, zwischen denen das Futter versteckt werden kann.
Kontrolliert während des Nähens immer wieder, ob der verbleibende Platz noch für alle geplanten Stationen ausreicht. Bei mir änderte sich die endgültige Anordnung beim Aufnähen noch ein wenig.
Aus der Schnüffeldecke ein flaches Hundekissen machen
Sobald alle Stationen aufgenäht sind, wäre die Schnüffeldecke grundsätzlich schon einsatzbereit. Viele Hunde arbeiten bei der Futtersuche jedoch kräftig mit den Pfoten und schieben eine dünne Decke schnell zusammen.
Deshalb habe ich mich für eine stabilere Variante aus zwei Handtüchern und einem Stück Füllvlies entschieden. Dadurch wurde aus der Schnüffeldecke fast schon ein flaches Hundekissen.
Legt die beiden Handtücher dafür rechts auf rechts übereinander. Die Schnüffelseite zeigt also nach innen und liegt direkt auf dem zweiten Handtuch. Von außen ist zunächst nur die Rückseite der aufgenähten Stationen zu sehen.
Falls ihr Füllvlies verwendet, wird es anschließend auf die beiden Handtücher gelegt. Näht alle Lagen mit einem geraden Steppstich zusammen und lasst lediglich eine ausreichend große Öffnung zum Wenden frei.
Zum Schluss wird die Decke durch die verbliebene Öffnung gewendet. Danach müsst ihr nur noch die Wendeöffnung schließen.
Nun hat die Schnüffeldecke deutlich mehr Stabilität und lässt sich unterwegs gleichzeitig als Liegeplatz für den Hund verwenden.
Gubaccas Urteil
Gubacca war von seinem Geburtstagsgeschenk restlos begeistert. Ich fand es immer wieder erstaunlich, wie geduldig und gründlich er jedes einzelne Versteck absuchte. Kein Stoffkreis wurde ausgelassen und kein Krümel vorschnell aufgegeben.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nacharbeiten und würde mich sehr über ein Foto von eurer eigenen Schnüffeldecke freuen.
Schnüffelball, Hundebademantel, Hundekissen und weitere selbst gemachte Hundesachen findet ihr auf unserer Übersichtsseite DIY für Hunde – Gubacca macht’s selbst.
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