291.- 294. Tag | Manchmal ist mein Hund ein Arschloch ;-)

Februar 27, 2018

Kaum war der letzte Blogbeitrag verfasst und ich verkündete stolz das es bei uns in ruhigen Bahnen läuft, schlugen bei Gubacca wieder die Hormone zu. Pubertätsalarm Stufe "rot" - mehr brauche ich glaube ich nicht zu schreiben. Jeder der schon einmal einen 11 Monate alten Rüden hatte, kann sich bestimmt vorstellen was damit gemeint ist.  Und was macht die verantwortungsbewusste Hundebesitzerin von heute erst einmal: "Selbstreflektion". O.k. vielleicht liegt es auch daran, dass ich seit 25 Jahren im Kulturbereich mit Sozialarbeitern arbeite. Gibt es ein Problem, wird dieses zuerst haarklein analysiert um dann ausgiebig  das eigene Handeln zu hinterfragen, reflektieren und zu spiegeln.  Am besten noch fünf Leute gefragt, wie sie das Problem sehen, um dann in eine Krise zu verfallen, das man bestimmt doch irgendwo einen Fehler gemacht, den man jetzt übersieht. Weil schließlich liegt es ja nie am Hund. Das haben uns zahlreiche Hundetrainerin und Hundetrainer, Fernsehsendungen und diverse Internetforen ja schon begreiflich gemacht. 



Aber wisst ihr was - manchmal sind auch unsere Hunde einfach nur Arschlöcher. Keine Reflektion unserer eigener Person, sondern genauso wie du und ich einfach genervt, gestresst, schlecht gelaunt, haben ein Pups quer sitzen oder, oder, oder. Egal wie perfekt  wir in unserer Körpersprache sind, die Ruhe behalten und souveräne Führungspersönlichkeiten sind. Sie haben einfach schlechte Laune, sind gefrustet oder wie bei Zwerg-Riese tanzen die Hormona Salsa. Aber im Gegenzug müssen wir auch nicht immer perfekt sein. Auch wir sind nur Menschen (was sonst?!) und haben gute und schlechte Tage. Und unsere Hunde überleben das und  müssen nicht auf die Liege beim Psychiater oder bekommen ein Dauerabo bei Herrn Rütter.

Wenn man das einfach akzeptiert ist die Welt mit Hund gleich viel einfacher! Außerdem ist das schöne an pubertierenden Jungrüden, das die Übergänge zwischen Jekyll und Hyde übergangslos sind. Eben noch ein "A..." (nein ich schreibe das böse Wort jetzt nicht noch einmal ;-) und fünf Minuten später der kleine, schmusige fast Welpe... und so gibt es jetzt noch ein paar Fotos mit enormen Niedlichkeitsfaktor, die ich gestern morgen von Gubacca gemacht habe.






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4 Kommentare

  1. Genau die richtige Einstellung😊Wir Zweibeiner haben auch schlechte Tage,sind zickig und gereizt.Weniger ist oft mehr und Kevin wird auch ruhiger😂

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  2. Bestimmt habe ich den Gipfel erklommen und bin schon auf dem Rückweg *grins*... Schauen wir mal Schwesterchen!
    Bussi
    Bine

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  3. Wie gut erkannt - und wie schwer manchmal zu akzeptieren :) Auch bei uns machen sich so langsam die ersten Homrone bemerkbar - allerdings ist es noch recht harmlos und am ehesten merkt es wohl Cara ... die wird öfter mal gewzickt und gewzockt und manchmal muss ich dann eingreifen und ihr die notwendige Ruhe verschaffen.
    Aber es stimmt natürlich - nicht nur uns stehen schlechte Tage zu und es ist sehr viel einfacher, wenn man das so annehmen kann.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    1. Hallo Isabella, in dem Alarm-Rot-Phasen beneide ich dich richtig um Cara. Ich denke mit zwei Hunden sind die Pubertätsschübe etwas einfacher, weil der Junghund sich am älteren Hund auch viel austestet und probiert. Und die sind einfach viel deutlicher in ihrer Körpersprache wie wir. Ich sehe das immer wieder bei Gubacca - eine Ansage von einer souverännen Althündin und Zwerg-Riese ist schneller wieder unten. Muss ich mir einfach noch viel mehr von abschauen.
      Liebe Grüße
      Sali

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