Dass ich mir wirklich einmal diese Frage stellen muss ... unfassbar. Aber ich glaube, nein, ich bin mir sicher, das ist eine typische Begleiterscheinung auf dem Weg zum erwachsenen Hund. Und so bin ich ganz plötzlich und unerwartet nicht mehr der Nabel der Welt auf unseren gemeinsamen Spaziergängen. Bevor ich demnächst nur noch Gubaccas Hinterteil bei Spaziergängen zu sehen bekomme, musste Abhilfe her. Von daher „schmücke“ ich mich jetzt seit ein paar Tagen mit einem kleinen blauen Futtertäschchen auf unseren Runden.
Plötzlich brauche ich einen Futterbeutel
Aber auch bei uns zu Hause ist das Futtertäschchen mittlerweile ein begehrtes Spielobjekt. In der Beliebtheitsskala ganz oben steht bei Gubacca das Suchen der Futtertasche. Er ist mittlerweile schon ein richtiger kleiner „Sherlock Holmes“ und langsam muss ich mir schwierigere Verstecke für ihn ausdenken.
Aber auch zur „Impulskontrolle“, eines meiner neuen Lieblingsworte, ist die Futtertasche toll. Anstatt Gubacca sofort hinter der Tasche herjagen zu lassen, muss er warten, bis sie auf dem Boden gelandet ist, und darf erst dann losspurten. Damit erfüllt unser Täschchen dann auch noch das Prädikat „pädagogisch wertvoll“. Was will Frau mehr? Gubacca ist das alles vollkommen egal – Hauptsache, der Inhalt stimmt.
Wobei Zwerg-Riese sehr schnell für sich verinnerlicht hat, dass er ohne Bine nicht an den Inhalt kommt. Und der Inhalt ist sehr lecker ... da kommt nicht das langweilige Trockenfutter rein.
Aber jetzt wieder ernsthaft weiter: Ich hätte beim Kauf nicht gedacht, dass Gubacca sich damit so toll beschäftigt. Bei Spaziergängen lasse ich oft „unbeabsichtigt“ die Tasche einfach mal so fallen und schwupps ist Gubacca schon wieder bei mir mit dem Teil im Maul. Er reagiert jetzt schon sofort auf das leise Geräusch, wenn die Tasche auf dem Boden landet. Von uns gibt es 10 Points!
Was sonst noch so los war
Mit dem Wetter hatten wir ja in den letzten Tagen nicht so viel Glück und Gubacca konnte kaum im Garten spielen. Die Bilder sind daher zwar schon vom Montag – aber es wäre ja schade, wenn wir sie nicht als Erinnerung auf dem Blog hätten:
Mit dem abgeschlossenen Zahnwechsel „schleichen“ wir jetzt auch so langsam das Welpenfutter aus. Seinen letzten Beutel habe ich mit dem neuen Futter vermischt und gestern gab es für Gubacca zum ersten Mal „Hundewurst“.
Zwerg-Riese fand das natürlich klasse und schneller, als ich schauen konnte, war der Napf auch schon wieder blitzeblank leergefressen. Langfristig überlege ich jedoch, Gubacca zu barfen, und gemeinsam mit Susi werde ich einen Ernährungsplan für Zwerg-Riese aufstellen lassen. Lennox wird schon von Anfang an gebarft und es bekommt ihm sehr gut.
Und dann wäre da noch Knut
Zum Schluss dieses doch sehr langen Blogbeitrages gibt es noch ein Gubacca-Foto, über das ich sehr schmunzeln musste. Neuerdings ist Zwerg-Riese der Meinung, außer ihm passt nichts mehr in seinen Korb hinein. Bis vor Kurzem hatten wir ja immer genau das Gegenteil und er hortete dort gerne sein gesamtes Spielzeug. Von daher sind die „gemütlichen“ Zeiten für Kuschelhund Knut vorbei und er darf nur noch als Bodenkissen dienen ...
Es gibt ja das Phänomen, dass Mensch und Hund sich mit der Zeit optisch immer mehr ähneln. Dass das Gleiche aber auch mit dem Kuschelhund passiert, ist mir neu. Achtet einmal auf die Fellfarbe der beiden ;-).
Das war es erst einmal wieder von uns! Wir wünschen euch ein schönes und hoffentlich regenfreies Wochenende.
Wir machen jetzt erst einmal eine kleine Blogpause. Ich schaffe es in der nächsten Woche zeitlich nicht, hier zu schreiben. Alle Erinnerungen und Erlebnisse werden aber auf jeden Fall nachgeholt!
Der blaue Futterbeutel war übrigens keine kurze Junghundliebe. Auch neun Jahre später gehört er noch immer zu Gubaccas absoluten Favoriten.
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