-->

Das Universum hat sich nicht vertan

März 07, 2026

Es war einmal eine Frau – ich nenne sie mal vorsichtshalber Bine –, die bekam einen Hund. Aber eben nicht den Hund aus den weichgezeichneten Werbefilmen, die man so im Kopf hat. Keinen, der einfach nur dekorativ durchs Leben wuschelt und dabei rein zufällig immer das Richtige tut. Nein. Sie bekam einen Gos d’Atura. Mit sehr viel Fell, noch mehr Verstand und einer extrem klaren Haltung zu den Dingen. Früher war er ein zertifizierter Wasserspürhund – kein Bach war sicher, keine Pfütze zu tief. Heute? Wird das mit dem Wasser erst mal in Ruhe überdacht. Ein eleganter Umweg tut’s ja auch. Man wird schließlich reifer.

Es war einmal eine Frau – ich nenne sie mal vorsichtshalber Bine –, die bekam einen Hund. Aber eben nicht den Hund aus den weichgezeichneten Werbefilmen, die man so im Kopf hat. Keinen, der einfach nur dekorativ durchs Leben wuschelt und dabei rein zufällig immer das Richtige tut.

Nein. Sie bekam einen Gos d’Atura. Mit sehr viel Fell, noch mehr Verstand und einer extrem klaren Haltung zu den Dingen.

Früher war er ein zertifizierter Wasserspürhund – kein Bach war sicher, keine Pfütze zu tief. Heute? Wird das mit dem Wasser erst mal in Ruhe überdacht. Ein eleganter Umweg tut’s ja auch. Man wird schließlich reifer.

Am Anfang dachte ich nur: Dieser Hund ist… speziell. Nicht schwieriger, nicht anstrengender, einfach: anders. Er brachte mehr mit als nur Leine, Pfoten und einen (sehr!) gesunden Appetit. Für Futter macht er nämlich bis heute fast alles – außer vielleicht seine Meinung über unkastrierte Rüden ändern. Wenn so einer um die Ecke biegt, ist es schlagartig vorbei mit der neuen Gelassenheit.

Er brachte Eigenwillen mit. Diese ganz speziellen Blicke. Und diese fast schon unheimliche Fähigkeit, Gedanken zu lesen, bevor ich sie überhaupt fertig gedacht habe.

Und während die Jahre so ins Land zogen, passierte etwas, das in keiner Welpenschule der Welt ordentlich erklärt wird: Aus diesem Hund wurde kein „braver Begleiter“, der einfach nur funktioniert. Er wurde auch kein Musterbeispiel für irgendwas. Er wurde einfach… Gubacca.

Der, über den ich jeden Tag mindestens einmal laut lachen muss. Der, den ich manchmal fassungslos ansehe und denke: „Na klar. Du weißt schon wieder genau, was ich vorhabe, oder?“ Der, der sich mit seiner ganzen Art so tief in mein Leben reingewuschelt hat, bis ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen kann, wie das eigentlich ohne dieses Zottelfell war.

Und so leben wir weiter. Ich ein kleines bisschen schlauer (meistens). Er kein bisschen gewöhnlicher – nur eben ein bisschen langsamer am Bachlauf.

Heute wird dieser Hund 9 Jahre alt. Neun!

Happy Birthday, mein Großer!
Ich hab dich unendlich lieb.
✨ * ✨ * ✨

  • Share:

You Might Also Like

0 comments