Wenn man könnte, wie man wollte
Mit dem Blogbeitrag von meinem letzten Welpenbesuch bei Andrea hänge ich jetzt schon eine Woche hinterher. Mittlerweile sind die kleinen Gossis schon geimpft und gechippt, die Zuchtwartin war da und am kommenden Wochenende heißt es schon Abschied nehmen von vier Zwergen.
Die Zeit ist viel zu schnell vergangen und ein bisschen traurig bin ich schon, dass ich Gracie, Ginger, Giotto und Gaudi jetzt nicht mehr sehen werde. Aber zum Glück sind George und Grappa noch da!
Ja, es ist kein Tippfehler - George und die kleine Grappa und nicht mehr Gaudi suchen jetzt noch tolle Familien. Grappa war ja von Anfang an mein kleiner Favorit. Sie hat ein so liebenswertes Wesen und ist wahnsinnig verschmust.
Gut, dass ich die zukünftige Familie nicht aussuchen muss - meine Anforderungsliste wäre sehr lang - weil sie einfach ein so besonderer Hund ist. Eigentlich müsste ich sie nehmen und George würde bei Andrea und Ingo bleiben. Wäre doch die perfekte Lösung, oder?
Wie sucht man sich da seinen Hund aus?
Wenn man könnte, wie man wollte... ABER Gubacca wird ein Einzelhund bleiben und ich denke auch (Sir) George wird nicht bei Andrea und Ingo bleiben. Für die neuen Familien fand ich es mega schwer, sich für einen Welpen zu entscheiden. Die sechs sind sich vom Charakter so ähnlich und gerade die „black & tans“ ja auch noch optisch. Wie sucht man sich da seinen Hund aus?
Mit dem Herzen - so hat Grappa mich erobert und der kleine George ist ja gerade für Ingo ein ganz besonderer kleiner Rüde... Wer weiß, wer weiß... ob da nicht doch noch ein Welpe bleibt?!
Woody und die Sache mit der Ruhe
Letzte Woche war auch Woody, der Vater der Welpen, mit Susanne und Helmut zu Besuch. Ich war total fasziniert, wie unterschiedlich auch die Jungrüden sind - er ist nicht nur optisch genau das Gegenteil von Gubacca, sondern auch in seiner Art und seinem Wesen.
Gubacca ist ja ein kleiner wilder Gummiball, der noch heute mit dem Popo sich selbst überholt und Woody wirkte irgendwie „reifer“ und „ruhiger“. Diese beiden Eigenschaften hat er auf jeden Fall an seinen Nachwuchs weitervererbt.
Bine übernimmt die Welpenanimation
Zum Schluss noch ein paar Gartenbilder, die meine Freundin Claudi an dem Nachmittag gemacht hat. Ich durfte diesmal zur großen Freude von Andrea die Welpenanimation übernehmen, damit Claudi fotografieren konnte. Sonst bin ich immer diejenige, die Andrea durch die Gegend „scheucht“.
Irgendwie hatte Andrea daran sichtlichen Spaß und auch Susanne und Helmut konnten sich ein Lachen nicht verkneifen, weil ich es doch immer wieder schaffte, Claudi ins Bild zu laufen... Und einen „Links-Drall“ soll ich auch haben... Na ja, wenn vier Leute das bezeugen... muss wohl was Wahres dran sein. Viel Spaß hatten wir auf jeden Fall alle!
Wer weiß... vielleicht packe ich Grappa doch einfach heimlich in meine Kameratasche ;-)...
Und wie ging es mit Grappa und Ginger weiter?
Manchmal ist es besonders schön, alte Beiträge mit dem Wissen von heute zu lesen. Grappa, in die ich mich damals so schockverliebt hatte, ist tatsächlich bei Andrea geblieben. So konnte ich sie auch nach der Welpenzeit weiter aufwachsen sehen.
Und Ginger? Die kleine „wilde Hilde“ zog als zweiter Gos zu Clyde. Kerstin hat später in zwei Beiträgen sehr offen erzählt, wie die beiden zusammengefunden haben. Ich habe Ginger und Clyde später auch gemeinsam erlebt – und sie waren wirklich ein tolles Team.
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