als das Vertrauen im eigenen Kopf.“
Es gibt diesen Moment, in dem äußerlich vieles schon wieder gut aussieht. Die Pfote heilt. Der Hund läuft entspannter. Die Kontrollen werden weniger. Eigentlich könnte man langsam wieder in den Normalmodus wechseln. Eigentlich. Wäre da nicht dieses kleine Wort: könnte.
Er könnte knabbern. Er könnte lecken. Es könnte wieder von vorne losgehen. Und schon reicht ein Gedanke, damit der Puls schneller wird als Gubacca auf dem Weg zur Leberwurstschnitte.
Die Pfote ist schon weiter als mein Kopf. Das kenne ich vom letzten Jahr, als Gubacca sich das Vorderbein verstaucht hatte. Auch damals war am Hund längst vieles wieder gut, während ich innerlich noch jede Bewegung mit unsichtbarem Klemmbrett kontrolliert habe.
Heilung sieht man am Hund. Vertrauen muss man sich manchmal erst wieder zurückholen.
Schritt für Schritt.
Und ja: mit leicht übertriebener Wachsamkeit. Man will ja nicht gleich übermütig werden.
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