Was passt eigentlich zu einem Gos?

Januar 15, 2018

Bevor ich mich für Gubacca und einen Gos d’Atura Català entschieden habe, hatte ich mich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie groß der Unterschied zum Tibet Terrier ist. Heute weiß ich, dass die beiden Rassen nicht unbedingt miteinander vergleichbar sind, auch wenn beides selbstständige Hütehunde sind. Mir fällt aber immer wieder auf, dass ich in beiden Rassewelten oft auf ganz unterschiedliche Vorstellungen von Hundehaltung treffe.
Gubaccas Junghundzeit

Bevor ich mich für Gubacca und einen Gos d’Atura Català entschieden habe, hatte ich mich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie groß der Unterschied zum Tibet Terrier ist. Heute weiß ich, dass die beiden Rassen nicht unbedingt miteinander vergleichbar sind, auch wenn beides selbstständige Hütehunde sind. Mir fällt aber immer wieder auf, dass ich in beiden Rassewelten oft auf ganz unterschiedliche Vorstellungen von Hundehaltung treffe.

Zwei Rassewelten, zwei Vorstellungen.

Jüngstes Beispiel dafür war ein Posting von mir auf Facebook, in dem ich erzählt hatte, dass ich Gubacca frisch gebadet habe. Eine typische Frage, die mir von Besitzern eines Tibet Terriers sofort gestellt wird, ist die Shampoo-Sorte, die ich für Zwerg-Riese benutze. Bei der Gos-Fraktion hingegen bekam ich sofort lieb gemeinte PNs mit dem Hinweis, dass Baden doch schädlich und tunlichst zu vermeiden sei. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht, als ich ganz unbedarft Gubacca im Regenmantel gepostet habe oder Zwerg-Riese eine Haarspange trug. Wie ich Gubaccas Fell pflege und welche Kämme ich dafür benutze, habe ich schon einmal ausführlicher beschrieben.

Gubacca sieht das entspannter.
Wahrscheinlich passen die folgenden Bilder jetzt auch nicht zu einem Gos – aber Gubacca liebt seinen Knut einfach.

Knut hat also durchaus seine Berechtigung auf den Bildern. Gubacca findet es toll, ihn mit sich herumzuschleppen, und entwickelt sich nebenbei zu einem richtigen „Vorzeige“-Fotomodell. Er bleibt gefühlte Ewigkeiten still liegen und schaut auf Kommando in die Kamera.

So schön die Bilder von Gubacca und seinem Knut sind, grundsätzlich finde ich es aber gut, dass viele Liebhaber der Katalanischen Schäferhunde davor warnen, die Rasse zu verniedlichen. Der Gos ist ein noch sehr ursprünglicher Arbeitshund, für den man sich nicht nur wegen seines hübschen Aussehens entscheiden sollte. In Gubacca steckt viel „Wolf“ im „Schafpelz“, wobei ich momentan Zwerg-Riese nur loben kann. Er hat sich toll entwickelt und zeigt immer öfter den souveränen, erwachsenen Rüden, zu dem er sich so langsam entwickelt.

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