So wie unser Urlaub in Greetsiel angefangen hat, so endet er auch: mit Regen. Eigentlich hatte der Wetterbericht seit Tagen ein tolles Herbstwochenende angekündigt ... Wahrscheinlich sind wir die einzige Region in Deutschland, in der sich die Wolken hartnäckig halten.
Jekyll und Hyde waren uns ebenfalls den ganzen Urlaub treu. Von daher fahre ich morgen in einem Zustand von sehr erholt (dank meiner Eltern, es war herrlich, sich um nichts kümmern zu müssen) und leicht genervt von Herrn Hyde nach Hause.
Trotz viel „ohmmmmmm“ und dem Versuch, ruhig und gelassen zu bleiben, ist es stressig, keine normale Runde mit Zwerg-Riese machen zu können. Man merkt, dass Gubacca noch in seiner pubertären Findungsphase ist. Mal wird ein kompletter Spaziergang durchgebellt, beim nächsten Mal ist es der Drehkreisel und er versucht, sich ständig in den Schwanz zu beißen, aber noch viel lieber hängt er in der Leine und zerrt daran.
Es gab aber auch viele schöne Momente mit Herrn Jekyll-Gubacca. Es war niedlich zu beobachten, wie er mit Lottchen versucht zu spielen. Wir entwickeln immer mehr unsere eigenen gemeinsamen Rituale und ich liebe seine tapsige „Bärchenart“.
Trotz seiner sieben Monate wirkt er immer noch wie ein riesiges Steiff-Bärchen und ich wurde im Urlaub sehr häufig auf ihn angesprochen. Ein Kompliment von einer Urlauberin fand ich besonders schön. Die Frau wollte Gubacca gerne streicheln und ich warnte sie, dass er noch sehr jung ist und gerne springt. Sie lachte und meinte: „Das lernt er bestimmt noch!“ „Klar“, sagte ich ihr mit einem Augenzwinkern, „in einem Jahr habe ich den besterzogensten Hund der Welt!“ Ihre Antwort darauf fand ich herrlich:
An einem der vielen Regennachmittage habe ich neue Portraitbilder von Gubacca gemacht. Und plötzlich war er da – der magische Moment, in dem ich zum ersten Mal den erwachsenen Rüden Gubacca vor mir sah. Selbst jetzt beim Schreiben habe ich sofort wieder eine Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke.
Schon bei Lottchen hatte ich ein ähnliches Fotoshooting. Man schaut durch den Sucher und es ist wie ein Blick in die Zukunft. Plötzlich schiebt sich für einen kurzen Moment der spätere, erwachsene Gefährte vor die Linse.
Ein komisches Gefühl zwischen Vorfreude, aber auch ein Stück Wehmut. Aber wie wird Gubacca jetzt später aussehen?! Eins kann ich euch jetzt schon verraten: Er sah genauso aus, wie ich es mir immer gewünscht hatte ;-).
Mit seinem kräftigen Kopf hat er vieles von seinem Papa Ozzy mitbekommen. Aber für mich hatte er beim Blick in die Zukunft die größte Ähnlichkeit mit seiner Oma Benni.
Ein riesiges Kompliment an Svea, die das schon gesehen hatte, als für mich alle Babys noch gleich aussahen. Mich freut die Ähnlichkeit auf jeden Fall sehr. Benni ist eine tolle Hündin!
Der nächste Blogbeitrag kommt dann schon wieder von zu Hause aus. Drückt uns mal die Daumen für die staufreie Heimfahrt!
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