76. Tag | Ein katalanischer Notfall - Badespaß

Juli 24, 2017

Ihr merkt schon - ich hinke zeitlich ein wenig mit meinen Postings hinterher. Unser 76. Tag ist der Samstag und heute ist schon wieder Montag. Oft fasse ich ja mehrer Tage zusammen, aber der Sonntag hat mich so beschäftigt, dass es hierfür einen eigenen Blogbeitrag geben wird.

Aber jetzt erst einmal zu unserem Samstag. Susi und ich hatten ja am Freitag fleissig mit Lennox und Gubacca geübt, manierlich an der Leine zu laufen. Auf unserer gemeinsamen Runde kamen wir dann auch  an einem breiten Bachlauf vorbei. Susi war sofort Feuer und Flamme, die beiden  zum Abkühlen in das Wasser zu lassen. Bei mir stieß die Idee auf weng Gegenliebe. Ich kenne die fatale Wirkung von Wasser bei Gubacca und ich hatte keine Lust mit einem dreckigen und matschigen Kevin die Runde zu beenden. Ja bestimmt war es gemein und pingelig von mir, aber Lennox durfte  mit Susi ins Wasser und ich wartete mit dem (armen) angeleinten Gubacca oben am Rand der Böschung. Auf Lennox hatte der Bachlauf allerdings keine magische Wirkung und wir konnten nach einem "Pfötchen mit Wasser benetzen"  unsere Runde beenden.


Ich muss zugeben die Erfolge von Susi und Lennox beim Thema "Leinenführigkeit" hatte mich doch ein wenig neidisch gemacht und meinen Ehrgeiz geweckt. Lennox läuft deutlich besser an der Leine und das ist eindeutig auch Susis Beharrlichkeit zu verdanken. Also stand bei uns Samstag morgen "Leinenführigkeit üben" auf dem Programm und ich lief mit Gubacca noch einmal die Freitagsrunde. Kaum am Wasser angekommen, durfte ich zum ersten Mal erleben, was es heißt wenn der "Katalanische Notfall" eingetreten ist. Zum ersten Mal war Gubacca nicht bereit auf mein "nein" zu hören, das "komm" wurde einfach überhört und schneller als ich schauen konnte plantschte Zwerg-Riese vergnügt durch den Bachlauf. Ok.. erziehungstechnisch "uncool" und nicht richtig, aber ich hatte riesigen Spaß den vegnügten Zwerg-Riese durch das Wasser rennen zu sehen.


Mit einem zwar sehr dreckigen, aber sehr glücklichen Gubacca konnte ich dann meinen Spaziergang fortsetzten. Und was mich auch gefreut hat: Kevin kam nicht zum Vorschein. Mit einem ausgepowerten und gut gelaunten Zwerg-Riese ging es weiter. In Sachen "Stöckchen" ist auch Gubacca ganz typisch "Rüde" und je größer umso besser. Mit kleinen Zweigen oder Ästchen gibt sich Zwerg-Riese nicht mehr ab. 


Abends hatten wir dann Premiere für Gubacca: Er musste zum ersten Mal für etwas längere Zeit alleine bleiben. Wobei ich mir in dieser Hinsicht  keine Sorgen gemacht habe und sicher war, dass das gut klappen würde. Nach einem gründlichen Zimmer-Check - ihr wisst schon Bleistifte und ähnliches - gab es eine große Kaustange und ohne große Abschiedsszenarien ging es zu unserer Verabredung.  Gubacca hat das alleine bleiben scheinbar nicht gestört - keine angeknabberten Möbel, keine Beschwerden von den Nachbarn wegen lautem Gebell oder Geheule und ein entspannter Zwerg-Riese begrüsste uns später. Ich denke in Sachen "alleine bleiben" hat es sich ausgezahlt, dass Gubacca von Anfang an gewöhnt war im Zimmer alleine zu bleiben und mir auch wegen dem Treppenverbot nicht ständig folgen kann. Aber er ist auch einfach ein cooles Söckchen :-).

Jetzt hätte ich fast noch unseren Gewichtscheck vergessen:


Mit dem Gewicht und einer Größe von 48 cm hat Zwerg-Riese jetzt schon seine Mutter eingeholt. Ich erinnere mich noch an unserem ersten Besuch in der "xxx-Tierwelt" bei dem uns die Verkäuferin sagte: "Das ist aber ein großer Briard-Welpe.." Da hatte sie wohl recht mit :-).

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2 Kommentare

  1. Sooo herrlich, Junghunde habe ja einen Bonus zum Ohren auf Durchzug zu stellen.
    Von Wasserhund zu Wasserhund
    Ayka

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  2. Auch von hier kommt absolutes Verständnis ... bei Wasser kann man schon mal seine Erziehung vergessen - passiert Cara heute noch manchmal! Und wer könnte als Hundebesitzer da schon ungerührt bleiben, wenn man sieht welchen Spaß der Hund im Wasser hat ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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