Die Frau hinter MY GUBACCA

Hallo, ich bin Bine. Auf MY GUBACCA erzähle ich Geschichten über das Leben mit meinem Gos d'Atura Català Gubacca. Wie aus der Liebe zu Hunden und Fotografie ein Blog wurde, warum ich heute so gerne schreibe und weshalb Humor dabei für mich eine große Rolle spielt.

Wer hier schreibt

Eigentlich wollte ich nur fotografieren.

Hallo, ich bin Bine. Ich schreibe unglaublich gern und verpacke unsere Erlebnisse in Geschichten. Besonders viel Freude macht es mir, mich dabei selbst liebevoll auf die Schippe zu nehmen. Das Leben ist schließlich schon ernst genug – da hilft ein humorvoller Blick ungemein.

Bine und Gubacca gemeinsam auf einer niedrigen Mauer
Zur Abwechslung einmal vor der Kamera – zusammen mit Gubacca.

Die Sache mit den Schulaufsätzen

Dass ausgerechnet das Schreiben einmal zu meinen großen Leidenschaften gehören würde, war lange nicht abzusehen. Früher hätte ich darauf jedenfalls keinen Cent gewettet. Und meine Deutschlehrer vermutlich auch nicht.

Vier Pfoten und eine Kamera

Von vier Kilo Hund und Bildern, die fehlen.

Mit Hunden war das schon immer anders als mit Schulaufsätzen. Sie begleiten mich, seit ich 17 bin. Angefangen hat alles mit Rocky, einem Yorkshire Terrier, der knapp vier Kilo auf die Waage brachte.

Danach wurden meine Hunde immer größer. Gefühlt verdoppelte sich das Gewicht von Hund zu Hund. Irgendwann landete ich bei Gubacca. Man könnte meinen, ich hätte die Sache mit den Größenverhältnissen etwas aus den Augen verloren.

Die Liebe zur Fotografie habe ich von meinem Vater. Trotzdem lag sie bei mir lange brach. Erst als die ersten Digitalkameras erschwinglich wurden, entdeckte ich sie wieder. Das war ungefähr zu der Zeit, als mein Hund Nicki starb.

Ich hatte nur wenige Bilder von ihm. Und plötzlich wurde mir bewusst, wie kostbar gerade diese wenigen Aufnahmen waren. Wie gerne hätte ich mehr gehabt! Von den unspektakulären Tagen, den kleinen Eigenheiten und den Momenten, von denen man vorher gar nicht ahnt, dass man sich später so sehr an sie erinnern möchte.

Als Chiru 2005 bei uns einzog, hatte ich deshalb einen festen Vorsatz: Diesmal würde ich möglichst viel mit der Kamera festhalten.

Das habe ich dann auch getan. Und vermutlich versteht man meine heutige Leidenschaft fürs Fotografieren etwas besser, wenn man diese Geschichte kennt.

Denn für ein gutes Bild nehme ich einiges auf mich. Ich warte, probiere, suche den richtigen Blickwinkel und denke gelegentlich selbst: „Bine, jetzt mal ehrlich. Das ist hinterher ein Bild auf einem Monitor. Mehr nicht!“

Nur stimmt dieses „mehr nicht“ für mich eben nicht.

Manche Fotos sind kleine Erinnerungen, die man am liebsten in ein Marmeladenglas packen würde.

Unverhofft kommt oft

Erst Bilder. Dann plötzlich Geschichten.

Eine Freundin hatte damals einen Fotoblog. Ich fand die Idee großartig, Chirus Bilder an einem eigenen Ort zu sammeln. Also begann ich ebenfalls mit einem Blog.

Ganz ohne große Pläne, ohne Gedanken an Leserzahlen und zunächst auch fast ohne Texte. Denn Schreiben und ich – das war früher keine besonders glückliche Beziehung.

Aber irgendwann kamen zu den Bildern ein paar Sätze. Aus den Sätzen wurden kleine Geschichten. Und aus den kleinen Geschichten wurden mit der Zeit immer längere Texte.

Ich musste mir das Schreiben tatsächlich erarbeiten. Und irgendwann stellte ich fest, dass es mir richtig Spaß machte.

Besonders dann, wenn ich dabei auch ein bisschen über mich selbst lachen konnte. Denn das Zusammenleben mit Hunden bietet erstaunlich viele Gelegenheiten, die eigenen Vorstellungen noch einmal zu überdenken.

Man muss sich nur gelegentlich daran erinnern, wie überzeugt man gestern noch von einer Sache war, die der eigene Hund heute mit einem einzigen Blick komplett infrage stellt.

Gubacca hat mir dafür schon reichlich Material geliefert.

Bine mit Gubacca als Welpe
Gubacca und ich. Als er noch in der handlichen Ausgabe erhältlich war.

Die Sache mit dem Zoobesuch

Und dann kam Gubacca.

Dass Gubacca überhaupt in mein Leben kam, hat übrigens mit einem Zoobesuch zu tun. Und mit meiner Eigenschaft, ziemlich hartnäckig zu werden, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe.

Seitdem sind viele Jahre vergangen. Aus dem Fotoblog von damals ist MY GUBACCA geworden. Ein Ort für meine Bilder, Geschichten, Beobachtungen und Gedanken.

Nicht nur über meinen Hund, sondern auch über das, was ich durch ihn gelernt habe – manchmal sogar über mich selbst.

Ich schaue inzwischen auf manches anders als früher. Auch auf Hunde. Vielleicht, weil ich mit den Jahren gemerkt habe, dass nicht alles eine schnelle Erklärung braucht. Und dass man nicht aus jeder Eigenheit gleich eine Baustelle machen muss.

Ich mag ohnehin kein starres Schwarz oder Weiß. Dazwischen gibt es so viel, das einen zweiten Blick verdient. Das gilt für Menschen genauso wie für Hunde.

Abseits der Hundehaare

Und sonst so?

Bücher. Unbedingt Bücher.

Ich lese für mein Leben gern. Ein Leben ohne Bücher kann ich mir schlicht nicht vorstellen.

Hauptsache selbst gemacht.

Stricken, häkeln, Makramee, basteln – es gibt so viele Möglichkeiten, aus ein paar Materialien etwas Schönes zu machen.

Ein kleiner Pfadfinder.

Ich entdecke wahnsinnig gern neue Orte. Ein unbekanntes Dorf oder der Weg hinter der nächsten Kurve reicht oft schon, um mich neugierig zu machen.

Ideen? Immer her damit.

Ich sehe schnell Möglichkeiten, habe Bilder im Kopf und möchte am liebsten sofort anfangen. Über den tatsächlichen Aufwand denke ich manchmal erst später nach.

Planung ist so eine Sache

„Ach, das wäre doch schön!“

Mit diesem ziemlich harmlosen Gedanken fangen bei mir gern größere Projekte an. Aus dem Gedanken wird eine Idee, aus der Idee ein Plan – und aus dem Plan nicht selten ein Projekt, dessen tatsächliche Ausmaße ich am Anfang vielleicht lieber nicht gekannt hätte.

Wenn mir etwas wirklich am Herzen liegt, kann ich erstaunlich hartnäckig werden. Andere Ideen schaffen es allerdings nicht immer bis zur Ziellinie.

Manchmal ist meine Begeisterung schon wieder ganz woanders, während das angefangene Projekt geduldig auf seine Fortsetzung wartet.

Gerade schreibe ich beispielsweise an einem Buch. Und dass ich bei einer Website oder einem Blog nicht unbedingt bei „nur ein bisschen Feinschliff“ stehen bleibe, hast du vielleicht schon bemerkt.

Drei Projekte gleichzeitig? Ach, das geht schon.

Vermutlich.

Und falls ich irgendwann behaupte, jetzt sei wirklich nur noch eine Kleinigkeit zu machen, sollte man diese Aussage sicherheitshalber nicht allzu wörtlich nehmen.

Zum Weiterstöbern

Drei Geschichten. Ein bisschen mehr Bine.

Wer mich jetzt ein bisschen besser kennt und noch Lust auf eine Geschichte hat: Diese drei mag ich besonders gern.

  • Nur noch ein Foto!

    Was hinter einem ganz natürlichen Hundefoto steckt – erzählt von Gubacca, der meine Fotopläne seit Jahren mit erstaunlicher Geduld erträgt.

  • Bine lernt – Gubacca schaut zu

    Über klare Ansagen, falsche Erwartungen und die überraschende Erkenntnis, wer hier eigentlich Nachhilfe braucht.

  • Unser Lottchen – genau so war sie

    Eine kleine Hündin, viele große Erinnerungen – und Geschichten, bei denen ich bis heute lächeln muss.

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ZITAT DES MONATS

Souverän ist nicht, wer immer alles im Griff hat.Sondern wer auch dann weitergeht, wenn es gerade nicht danach aussieht.
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