Bis wir Gubacca an Ostern endlich wiedersehen konnten, blieb mir vor allem eines: warten. Und regelmäßig den Foto-Ordner der Züchterin kontrollieren. Sehr regelmäßig. Man wollte schließlich nichts verpassen. Und natürlich blieb es nicht beim Anschauen. Irgendwann begann ich zu vergleichen. Im Internet begegneten mir Gos-Welpen, die gefühlt bereits mit vier Wochen ihre ersten Abenteuer bestanden, während unsere vier kleinen Gs in der Cloud vor allem eines sehr überzeugend beherrschten: schlafen und wachsen.
Umso größer war meine Freude, als Svea das schöne Wetter nutzte und die Gs zum ersten Mal in den Garten durften. Die ersten Laufversuche wurden unternommen – wobei „Laufversuche“ je nach Welpe durchaus unterschiedlich ausgelegt werden konnte. Gustav hatte sein Näschen wieder weit vorne und traute sich schon am weitesten von der Decke weg.
Gubacca hingegen ging die Sache etwas gemütlicher an.
Und ja, ich gebe zu: Zu diesem Zeitpunkt hatte ich langsam echte Bedenken, ob dieser ziemlich stattliche kleine Kerl irgendwann tatsächlich laufen oder sich künftig eher rollend fortbewegen würde.
Am nächsten Tag war der große Garten schon längst nicht mehr so aufregend, und auch der neue Auslauf auf der Terrasse wurde von den Zwergen begeistert genutzt.
Gubacca on Tour
Und dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte: Gubacca war unterwegs.
Noch etwas wackelig, noch nicht ganz so zielstrebig wie Bruder Gustav – aber er lief!
Die Theorie, dass wir unseren zukünftigen Hund möglicherweise irgendwann durch die Gegend rollen müssten, war damit endgültig vom Tisch.
.png)
0 comments